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Anstehende Termine

Die neuesten Berichte

Stadtmuseum bleibt geschlossen

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 29. Dezember 2021, 17:01 Uhr in Allgemein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bleibt das Stadtmuseum zurzeit weiter geschlossen. Sonderbesuche können nach Absprache mit Hans Knöpker,  Telefon 0171-2735791 ,vereinbart werden.


 

Wanderung der Frauen fällt aus

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. Dezember 2021, 16:46 Uhr in Frauentreff.

Die für Montag, 3. Januar geplante Winterwanderung der Frauengruppe des Heimatvereins muss wegen der aktuellen Corona-Lage leider ausfallen.

Ausstellung im Stadtmuseum eröffnet

Von Hermann Josef Pape und Claus Reich

Zur Eröffnung der Ausstellung über den Burgsteinfurter Künstler Franz Wieschebrink berichtet die WN am 6. Dezember 2021: „Ja, man darf es Kabinettstück bezeichnen, was das Team des Heimatvereins, …, im Steinfurter Stadtmuseum zustande gebracht hat. Laut Wikipedia ist ein Kabinettstück nämlich „ein kleinformatiges Meisterwerk“, das früher in den fürstlichen Wunderkammern gezeigt wurde.“ Würde Franz Wieschebrink heute leben, wäre er vielleicht auch Maler und Karikaturist geworden, vielleicht aber wäre er auch politischer Kabarettist oder Comedian.

Einem nicht gerade unbedeutendem Künstler aus Burgsteinfurt widmet das Stadtmuseum Burgsteinfurt eine Sonderausstellung. Franz Wieschebrink, 1818 als Sohn eines Pergamentmachers und Wollwebers in Burgsteinfurt geboren, avancierte mit Unterstützung der fürstlichen Familie, insbesondere durch Fürstin Wilhelmine, und dem späteren Besuch der Düsseldorfer Kunstakademie zu einem viel beachteten und heute noch in Auktionen regelmäßig mit seinen Bildern anzutreffenden Genremaler und Karikaturisten.

Viele der Bilder beschäftigen sich mit Wieschebrinks Erleben des bäuerlichen und kleinstädtischen Erlebens seiner Kindheit und Jugend in Burgsteinfurt.

Schon ein flüchtiger Blick auf seine Bilder zeigt die Kunstfertigkeit und die Genauigkeit seiner Pinselführung. Bei eingehender Betrachtung beginnen die Bilder Wieschebrinks ihre Geschichten zu erzählen. Diese zeigen, dass der damals wie heute gefragte Künstler die Lebenssituation der Menschen der damaligen Zeit als auch die Gesellschaft mit sehr humorvollen, aber auch kritischen Augen betrachtet hat.

Franz Wieschebrink sah genau hin. Er schaute hinter die Fassade der idyllisch anmutenden Bauernstuben, nahm die Erziehungsmethoden der damaligen Zeit aufs Korn und kritisierte die gesellschaftlichen Umstände der nachrevolutionären Zeit von 1848. Dieses wird insbesondere in seinen Karikaturen deutlich, die er als Mitarbeiter des Künstlervereins Malkasten in Düsseldorf und in den Düsseldorfer Monatsheften veröffentlichte.

Wieschebrink schaute seinen Zeitgenossen nicht nur „aufs Maul“. Er war auch beliebt als Porträtmaler und als von den Nazarenern beeinflusster Maler religiöser Bildwerke.

Neben Reproduktionen einiger seiner Gemälde und etlichen Karikaturen ergänzen auch einige Originale aus Privatbesitz stammend die Ausstellung im Burgsteinfurter Stadtmuseum.

Nicht nur ein Muss für Kunstliebhaber jedweden Alters, auch eine Chance gerade für jüngere Besucher, um ausgehend der heutigen Sozial- und Gesellschaftskritik einen Vergleich mit früheren Zeiten zu ziehen.

Die Grafik mit der Niedermühle zierte seinerzeit die Briefköpfe des Heimatvereins.

Einladung

Zum Abschluss der Heimatvereinszeit

in der historischen Niedermühle

laden wir alle Steinfurter und Gäste

am 31. Oktober 2021

ab 11.00 Uhr ein.

 

Am 27. April 1996 konnte der Heimatverein Burgsteinfurt in einem feierlichen Akt die liebevoll restaurierte Niedermühle zu seinem Domizil machen. Der seinerzeit mit dem Besitzer der Mühle abgeschlossene Mietvertrag war auf 25 Jahre festgelegt worden. Diese Zeit ist nun verstrichen. Eine Verlängerung des Mietvertrages konnte nicht erreicht werden.

Darum heißt es Abschied nehmen von einem vertrauten Versammlungs- und Begegnungsort.

Wir wollen an diesem denkwürdigen Tag die wechselvolle Geschichte der Niedermühle und ihr Wiedererwecken durch den Heimatverein in Erinnerung rufen.

Ein vorläufiges Programm sieht folgendes vor:

11.00 Uhr       Begrüßung

11.30 Uhr       Vortrag Dipl.-Ing. Christian Hoebel (ehemaliger technischer Denkmalpfleger beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe)
„Ehrenamtliches Engagement in Heimatvereinen“

  • Davor und danach laufende Bilder zur Geschichte der Niedermühle
  • Film Peter Nölleke: „Einweihung der Niedermühle 1996“
  • Frisch gebackenes Bauernbrot aus einem transportablen Backofen
  • Frisch gebackene Waffeln, Rosinenbrot, Kaffee und Getränke

15.30 Uhr Vortrag Günther Hilgemann (damaliger Heimatvereinsvorsitzender)
„Der Heimatverein schafft ein kleines Wunder“

Die obige Grafik mit der Niedermühle zierte seinerzeit die Briefköpfe des Heimatvereins.

Pest – Cholera – Corona

Verfasst von Patrick Schwering, Dienstag, 5. Oktober 2021, 17:36 Uhr in Allgemein.

Zum Thema „Macht von Stereotypen und Stigmatisierungen“ spricht am 25. November (Donnerstag) Professor Malte Thießen. Der Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte ist Seuchenexperte und seit Beginn der Corona Pandemie über die Grenzen seines Faches hinaus gefragt. In seinem Vortrag berichtet er über Stereotypen und Stigmatisierungen, die seit dem Mittelalter ungebrochen scheinen. Im Frühjahr 2020 haben wir Ausgrenzungen von Menschen gesehen, die irgendwie chinesisch aussahen, auch der Trend zur Abschottung ist ein bekanntes Muster, das wir in der Seuchengeschichte weit zurückverfolgen können. Verteilungskämpfe lassen sich historisch lange zurückverfolgen. Insbesondere bei neuen Impfstoffen war die Gefahr eines regelrechten Wettbewerbs immer wieder groß. In seinem Vortrag wird Prof. Thießen die Parallelen zwischen der vergangenen Zeit und heute beleuchten.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein Burgsteinfurt nach den 3-G-Regeln statt.

Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt, Telefon 02551-148-20 oder unter volkshochschule@kulturforumsteinfurt.de