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Übersicht unserer Aktivitäten

Snatgang ab Heidehof

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 6. Februar 2019, 09:56 Uhr in Allgemein.

Der nächste Schnatgang des Heimatvereins findet am Sonntag (10.2.) statt. Ab 14 Uhr wird der historische Grenzverlauf von der Reithalle am Heidehof bis zum Hof Beckmann in Veltrup abgegangen. Auf diesem Teilstück sind noch sechs gut erhaltene Snatsteine vorhanden. Mit festem Schuhwerk ist eine Wanderzeit von zweieinhalb Stunden vorgesehen. Zum Abschluss ist eine Einkehr im Landgasthof Teepe geplant. Anmeldungen nimmt Heidemarie Köninck unter Telefon 02551/701649 bis Freitag (8.2.) entgegen.

"Viele Schäden wären vermeidbar"

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 1. Februar 2019, 10:52 Uhr in Allgemein.

 „Viele Patienten erleiden vermeidbare Schäden bei der Gesundheitsversorgung“. Dies erklärte Prof. Dr. Uvo Hölscher (Bild) am Dienstagabend in der Niedermühle. Der Referent, langjähriger Hochschullehrer im Bereich Medizintechnik der Fachhochschule Münster und Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, informierte in seinem Vortrag zum Thema „Patientensicherheit und Medizintechnik“ in einer gemeinsamen Veranstaltung des Heimatvereins Burgsteinfurt und des Kulturforums über die Gefahren beim Einsatz von Medizintechnik am Patienten.

„Menschliche Fehler sind häufiger als das Versagen der Technik,“ so seine Einschätzung. In der Medizintechnik sei es jedoch schwer, Fehler fördernde Ursachen zu finden. Zudem würden viele Fehler geheim gehalten, das Meldewesen erfolge nur herstellerbezogen, schließe aber Anwendungsfehler nicht ein. In Europa und Deutschland gehe in der Gesetzgebung immer noch Herstellerschutz vor Patientenschutz.

Weiter kritisierte Hölscher systemische Mängel in Gesetzen und Verordnungen sowie das mitunter lückenhafte Risikomanagement in Krankenhäusern. 65 Behörden seien für die Überwachung von Herstellern und Krankenhäusern zuständig.

„Leider gibt es auch Normen, deren Festlegungen Patienten stärker gefährden als notwendig“, so der Referent weiter und bemängelte außerdem Defizite in der EU-Richtlinie für Medizinprodukte. Häufig fehlten Einweisungskonzepte der Hersteller, die Schulungen seien unvollständig und es werde nicht auf Restrisiken hingewiesen.

Patientensicherheit definierte der Referent als Reduktion des Risikos vermeidbarer Patientenschäden auf ein akzeptables Minimum. Patientensicherheit sei das Ergebnis vieler Faktoren wie sicherheitsfördernder Gesetze, Verordnungen und Behördenpraxis, sicherer Medizinprodukte, einem effektiven Risiko-Management in den Gesundheitseinrichtungen sowie einer sicherheitsbewussten Versorgungspraxis. Alle Faktoren können noch im Sinne der Patientensicherheit verbessert werden.

„Am besten bleibt man gesund“, so Hölschers unter Schmunzeln vorgebrachter Tipp zum Abschluss.

Rück- und Ausblick beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 28. Januar 2019, 11:41 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins lädt zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ein. Marlene Hilgemann wird in einem bebilderten Jahresrückblick die Aktivitäten des Jahres 2018 Revue passieren lassen und einen Ausblick auf die Planungen 2019 geben.
Das Treffen findet statt am 4. Februar  (Montag) um 15 Uhr in der Niedermühle. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr mitzubringen.

Patientensicherheit und Medizintechnik

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 24. Januar 2019, 18:15 Uhr in Allgemein.

Anfang 2018 schenkten die Fachhochschule Münster und Uvo Hölscher dem Heimatverein Burgsteinfurt eine große Sammlung von medizintechnischen Geräten. Ein erster Vortrag beschäftigt sich nun am 29. Januar (Dienstag) um 19 Uhr in der Niedermühle in Burgsteinfurt mit dem Thema Patientensicherheit und Medizintechnik. Wie sicher ist die Behandlung mit Hilfe von Medizinprodukten, zum Beispiel im Krankenhaus? Gibt es neben der von jedem Patienten/jeder Patientin erhofften Heilung auch Risiken? Zu diesem Thema wird Prof. Dr. Uvo Hölscher (Bild) Wissenswertes erläutern. Im Vortrag werden z.B. verschiedene Systemfaktoren diskutiert, mit denen die Patientensicherheit beim Einsatz von Medizinprodukten verbessert werden kann. Der Referent, langjähriger Hochschullehrer im Bereich Medizintechnik der Fachhochschule Münster und Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, zeigt auf, in welchen Bereichen besehende Risiken vermindert werden können: Das Medizinprodukte-Recht, der Überwachungs- und Rückkoppelungsprozess sowie das Risikomanagement der Gesundheitseinrichtungen sollten nach Ansicht des Referenten verbessert werden.

Die Veranstaltung findet in Kooperation des KulturForumSteinfurt mit dem Heimatverein Burgsteinfurt statt. Die Gebühr beträgt 6 Euro, für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung gebührenfrei. Anmeldungen bitte beim KulturForumSteinfurt unter Telefon 02551/ 148-20.

Regionale Spezialitäten kamen auf den Tisch

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 21. Januar 2019, 12:21 Uhr in Allgemein.

Text und Foto: Hermann-Josef Pape

Zur Brauchtumspflege des Heimatvereins Burgsteinfurt gehört seit Jahrzehnten das Buchweizenpfannkuchenessen zu Beginn eines neuen Jahres. Mit diesen Worten begrüßte dessen  Vorsitzende Dr. Barbara Herrmann zahlreiche Heimatfreunde zum traditionellen Delikatessessen im Landgasthof Teepe. Das Jahresprogramm und die Entwicklungen im Bereich zweier neuer Themenfelder des Heimatvereins, den Bibelfliesen und der Medizin-technologischen Sammlung stellte die Vorsitzende vor. Dann servierte der Küchenchef Hermann Teepe nach altem Rezept für seine Gäste neben Buchweizenpfannkuchen mit Speck und Zwiebeln, Mehlpfannkuchen mit und ohne Äpfel zum selbst gebackenen Brot. Anschließend präsentierte Hermann-Josef Pape eine Rückschau des Events "Steinfurt anno 1604" aus dem vergangenen Sommer. Mit vielen Fotos ließ er eine längst vergessene Zeit wieder aufleben.

Vortrag über Willibrord-Glocke

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 17. Januar 2019, 17:34 Uhr in Allgemein.

Am 26. Februar (Dienstag) findet im Rahmen des Jahresprogramms des H.V. Burgsteinfurt und des Kulturforums ein weiterer Vortrag zur Heimatgeschichte statt. Es handelt sich um eine alte Kirchenglocke. die folgende Inschrift trägt: „Im Jahr des Herrn 1415 zu Ehren des hl. Willibrord, unserem Schutzpatron“. Sie zählt zu den ältesten Glocken unserer Region, ist 600 Jahre alt und stammt nachweislich aus der Großen Evangelischen Kirche. Schon 1953 hat sich Dr. Rübel kritisch mit dieser Glocke (Bild) auseinandergesetzt, die sich inhaltlich mit der Erbauseinandersetzung der Steinfurter und Bentheimer Grafenhäuser mit Burgsteinfurter Bürgern beschäftigt, was letztendlich vor dem Reichskammergericht endete.

Der Vortrag des Historikers Hans-Jürgen Warnecke beginnt um 19 Uhr in der Niedermühle und ist für Heimatvereinsmitglieder kostenlos, alle anderen zahlen eine Kursgebühr von  sechs Euro.

Burgsteinfurter Biergeschichten zum Abschluss

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 11. Januar 2019, 10:24 Uhr in Allgemein.

Der Vortrag wurde von 41 Teilnehmern besucht.  Foto: Schröder

Zum Abschluss der Sonderausstellung "Braukultur in Burgsteinfurt" lud der Heimatverein Burgsteinfurt zu einem Neujahrstreffen im Stadtmuseum ein. Wegen der guten Beteiligung fand die  digitale Fotoschau von Hermann-Josef Pape mit dem Thema "Burgsteinfurter Biergeschichten von Bierbrauern, Branntweinbrennern, Wirtshäusern, Wirten und ihren Gästen in Bildern" im  oberen Raum der VHS  statt.

Das Themenspektrum reichte von der Historie um 1900 bis heute. Pape hatte die Fotos bunt gemixt zusammengestellt, die heute als wahre "Schätzchen" aus einer längst vergangenen Zeit gelten. Die älteste 92-jährige Teilnehmerin Elisabeth Epping erinnerte an viele schöne und lustige Dinge der Kneipengeschichte, hat die Veränderungen auch in ihrem Beruf miterlebt und erzählte kleine Anekdoten. Man sah den Persikoclub der sich bei Eppings und das Männer-Quartett im Ludwigshaus trafen. Teilnehmer erkannten auf den Bildern immer wieder Gäste, unter ihnen auch ihre Väter. Auf der Leinwand sah man die Stammtischbrüder der 30er Jahre in der Gaststätte Bergstraße (Leerer Straße) unter Anna und Rudolf Sutermanns Obhut an ihrem Lieblingsplatz, wo jeder von ihnen wieder lustige Anekdoten zum Besten gab. Die Betrachter bekamen einen Blick in das frühere Cafe Lindemann, oder ins bürgerliche Logierhaus Hemker in der Wasserstraße, später Gasthof zur Sonne. Weiter standen u.a.im Fokus: das  Hotel "Zum Deutschen Kaiser am Bahnhof, die Gaststätten in den Bauerschaften, der Erste Klasse-Raum der Bahnhofsgaststätte, die Abfüllung in der Schnapsbrennerei Sallandt, das erste Kaiserschießen 1970 am Bierbrunnen, die Friedensreiterdurchreise 1998, Ministerpräsidenten und kirchliche Würdenträger die das Rolinckbier  kosteten, die  Originale der Wirtsleute, unter ihnen Konni Elfers, Adolf Osthues und Fritz Preußners. Auch wurde im Kolping-Karneval der "Bunte Abend" beleuchtet, der zum Publikumsmagnet  in Stemmert wurde. Die närrische Sitzung mit ihrem Lokalkolorit galt Jahrzehnte als der Höhepunkt in Burgsteinfurt. Die letzte Altbierbrauerei Berkemeyer mit Schankwirtschaft und Kegelbahnanlage auf dem Friedhof  konnte man in Augenschein nehmen. Die Betrachter bekamen insgesamt den Eindruck, dass das Geschäft mit dem Zapfhahn schon mal besser lief. Viele Gaststätten wurden gezeigt die  inzwischen verschwunden sind, die älteren Bürgern noch vertraut waren. Nach fast zwei Stunden war die Bilderrückblende zu Ende. Der Referent dankte allen, die ihre privaten Alben durchgesehen und Fotos und Postkarten zum Scannen überlassen hatten.

Buchweizenpfannkuchen und mehr

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 9. Januar 2019, 11:46 Uhr in Allgemein.

Zu einem etwas anderen Pfannkuchen-Event lädt der Heimatverein am Freitag (18. Januar) ab 18.30 Uhr in den Landgasthof Teepe ein. Das Angebot des Buchweizenpfannkuchenessens, das immer schon großen Anklang gefunden hat, soll nochmals erweitert werden. Neben dem Buchweizenpfannkuchen – mit Speck oder Zwiebel zubereitet – werden im Gasthof Teepe verschiedene Mehlpfannkuchen gebacken. Süße und herzhafte Varianten werden aufgetischt. Dazu gibt es Beilagen, Bot und Butter. Wer Schinken- oder Käseschnittchen dem Pfannkuchen vorzieht, sollte dies bei den Anmeldung mitteilen.

Hermann-Josef Pape präsentiert eine Bilderrückschau auf „Steinfurt anno 1604“ aus dem letzten Sommer.

Die Vorsitzende Dr. Barbara Herrmann wird das neue Jahresprogramm und die Entwicklung zweier Themenfelder des Heimatvereins, den Bibelfliesen und der medizintechnologischen Sammlung, vorstellen.

Um vorherige Anmeldung wird bis zum 16. Januar (Dienstag) um 16 Uhr unter Tel. 02551/14820 gebeten

Feuchter Start ins neue Jahr

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 9. Januar 2019, 11:06 Uhr in Allgemein.

Bei typisch westfälischem Nieselregen machte sich eine Gruppe von wetterfest gekleideten Frauen des Burgsteinfurter Heimatvereins auf den Weg ins neue Frauentreffjahr. Inge Nefigmann führte von der Großen Kirche aus durch das Bagno bis zum Ortsrand von Borghorst. Natürlich gab der Spaziergang ausreichend Gelegenheit, Erlebnisse und Ereignisse um das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel auszutauschen. Zur gemütlichen Einkehr bei duftendem Kaffee und leckerem Kuchen hatte das Leitungsteam die Neue Wache, das Clubhaus des Golfclubs ausgesucht. Bei dieser Gelegenheit gab Marlene Hilgemann einen Hinweis auf das nächste Treffen im Februar in der Niedermühle. Dann wird das abgelaufene Frauentreffjahr in Bildern noch einmal aufleben. Foto: Hilgemann

Eisen im Feuer

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 9. Januar 2019, 10:52 Uhr in Allgemein.

Mehrere Eisen im Feuer hatte die Radlergruppe des Heimatvereins Burgsteinfurt beim traditionellen Neujahrskuchenbacken in Lünnemanns Schöppken . Nach alter Väter Sitte  backten die Heimatfreunde mit langstieligen Zangeneisen am offenen Herdfeuer aus einem dicken Teig, der  - von den Frauen zu kleinen Rollen geformt -  zwischen die Eisen geklemmt werden, die Köstlichkeiten.  Natürlich fassten die Bäcker Walter Salmen und Hans Overesch die beiden Stangen mit Lappen umwickelt an, um sich nicht am heißen Eisen zu verbrennen.

Fotos: Hermann-Josef Pape