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Übersicht unserer Aktivitäten

Blaudruckwerkstatt zum Nikolausmarkt geöffnet

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 21. November 2017, 15:46 Uhr in Allgemein.

Vom 8. bis 10. Dezember 2017 findet der 44. Burgsteinfurter Nikolausmarkt in der Innenstadt statt. Die Blaudruckerei ist an allen drei Tagen jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das Stadtmuseum ist am Sonntag (10.12.) von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Wie sich Stemmert verändert hat

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 13. November 2017, 17:49 Uhr in Allgemein.

Von Gottfried Bercks

Der Bildervortrag "Ansichtssache" mit Günther Hilgemann fand bei den Heimatfreunden eine große Resonanz. Die 50 Stühle in der Niedermühle waren nicht ausreichend, um allen interessierten Besuchern einen Sitzplatz anbieten zu können.
"Eine Stadt hat viele Gesichter und jeder seiner Bewohner betrachtet sie durch seine ureigenste persönliche Brille", waren die Eingangsworte Hilgemanns zu seinem Bildervortrag. Für ihn war es wichtig, deutlich zu machen, dass die Veränderungen im Stadtbild auch als solche erkannt werden. Dazu zeigte und kommentierte er mehr als 120 Bilderpaare, die er in alten und neuen Ansichten, aus der gleichen Perspektive aufgenommen, gegenüber stellte. Dabei fand er immer wieder auf den alten Fotos Anhaltspunkte, um die jeweilige Jahreszahl bestimmen zu können. So orientierte er sich um 1900 an den ersten in der Altstadt 1897 installierten 16 Bogenlampen oder auch an den verschiedenen Denkmalobjekten wie die Medaille des Feldmarschals Blücher, der vom 30.09.-02.12.1795 im Hotel zum Elefanten sein Standquartier hatte. Anläßlich des 100. Geburtstag von Kaiser Wihelm I wurde auf dem Marktplatz in Burgsteinfurt am 22.03.1897 das Kaiser Wilhelmdenkmal aufgestellt. Leider ist die Bronzefigur im 2. Weltkrieg eingeschmolzen und der Sockel am 28.07.1953 abgebaut worden. Er steht heute vor dem Stadtmuseum. Auch das Denkmal des Grafen Arnold IV, dem Gründer der Hohen Schule, fand in Higemanns Vortrag ausreichende Würdigung. Es wurde von ehemaligen Arnoldinern am 18.07.1903 gestiftet und  steht gegenüber der Vorburg im früheren Schloßgarten. Auch die Büste von Bismarck am Eingang zum Bagno stammt aus dieser Zeit. Burgsteinfurt hatte damals etwa 5000 Einwohner. Durch die Bombenangriffe im März 1945 sind viele denkmalgeschützte Wohngebäude aus der historischen Altstadt unwiederbringbar verloren gegangen, so auch einige Villen der Steinfurter Industriebarone und auch sonstige denkmalgeschützte Häuser wie das von dem "Rentner Kappesser", das an der Ecke Leererstraße/Bismarckstraße stand. Aber trotzdem lohnt es sich auch heute noch in dem kleinen Städtchen zu leben.

35 Jahre mit dem Heimatverein unterwegs

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. November 2017, 15:09 Uhr in Allgemein.

„35 Jahre unterwegs mit dem Heimatverein Burgsteinfurt“ - Unter diesem Motto hält Hans Raeker  am Dienstag (21.11.) um 18.30 Uhr in der Niedermühle einen Foto- und Diavortrag über die von 1978 bis 2014 durchgeführten mehrtägigen Wanderungen und Radtouren. Diese Diaschau ist zusammenfassend ein Querschnitt über die deutschlandweit und durch die benachbarten Länder Schweiz, Österreich und die Niederlande gemachten Fahrten des Heimatvereins Burgsteinfurt. Interessant dürfte die Bildschau nicht nur für die damaligen Teilnehmer sein, sondern auch für die Heimatfreunde, die Tipps und Anregungen für eigene Urlaubs- und Tourenziele in den verschiedenen Landschaften erfahren können. Der Eintritt ist frei.

39. Krippenausstellung

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. November 2017, 10:50 Uhr in Allgemein.

„Weihnachten – Altvertrautes neu entdecken“ lautet das Motto der 39. Krippenausstellung, die die Heimatvereine Horstmar und Burgsteinfurt vom 27. November bis 20. Dezember wieder gemeinsam im Kommunikationszentrum, der Kreissparkasse, Bahnhofstraße 2, in Burgsteinfurt veranstalten.

Die Ausstellung wird von der Steinfurter Bürgermeisterin, Claudia Bögel-Hoyer, am Montag (27. 11.) um 11 Uhr eröffnet.

Wie sich das Brauchtum rund um Advent und Weihnachten im Laufe der Zeit gewandelt hat, wird in der Ausstellung zu sehen sein.

Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet am 9. Dezember (Samstag) von 14 bis 17 Uhr und am 10. Dezember (Sonntag) von 11 bis 17 Uhr in der Sparkasse statt.

Interessenten, die sich an der Ausstellung beteiligen möchten, können sich bei Martina Behrning-Lorenz (Tel. 02551/3251, E-Mail: martina@lorenz-steinfurt.de) oder Familie Janssen (Tel. 02558/7507, E-Mail: janssen@fh-muenster.de) melden.

Reformation aus katholischer und politischer Sicht

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 10. November 2017, 09:52 Uhr in Allgemein.

Am Mittwoch (15. 11.) November 2017, hält Hans Jürgen Warnecke um 1940 Uhr einen Vortrag (mit Bildern) im Nepomuk-Forum mit dem Thema "Die Reformation in Steinfurt in katholischer und politischer Hinsicht".

1507 gab es einen großen Streit zwischen der Borghorster Äbtissin Agnes von Diepholz und ihrem Pfarrer an der Nikomedes-Stiftskirche. In der Folgezeit hat der Magdeburger und Mainzer Erzbischof, der spätere Kardinal Albrecht von Brandenburg, Hauptgegner Martin Luthers, mehrfach für das zu Magdeburg gehörende Stift Borghorst geurkundet. Hier regierten von 1533 - 1603 drei protestantische Äbtissinnen: Jacoba von Tecklenburg, Margarethe zur Lippe und Anna von Daun. Historiker Warnecke wird darüber berichten, dass die Bentheim-Steinfurter Grafenfamilie in dieser Zeit politisch sehr klug, vorsichtig und abwägend agierte. Mehrfach traten die Gräfinnen Walburg von Brederode und Magdalena von Braunschweig handelnd in den Vordergrund. Der Konfessionswechsel vom lutherischen zum reformierten Bekenntnis endete in Burgsteinfurt am 8. April 1591 mit dem Bildersturm. In Borghorst kam 1603 die großartige, betont katholische Äbtissin Agnes von Limburg-Stirum zur Regierung, die das Stift  fast bis zum Ende des 30jährigen Krieges mit männlicher Tatkraft und großer Umsicht leitete wie auch die in Personalunion mit ihr verbundenen Stifte Hoch-Elten, Vreden und Freckenhorst.

Der Eintritt zu der Veranstaltung mit Hans Jürgen Warnecke ist frei.

Memo-Spiel gibt's im Stadtmuseum

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 8. November 2017, 16:52 Uhr in Allgemein.

Das neue Memo-Spiel, das auf Initiative des Kreisheimatbundes gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt entwickelt worden ist, kann ab sofort für fünf Euro im Stadtmuseum in Burgsteinfurt zu den Öffnungszeiten erworben werden. Auf 50 mal zwei bunten Karten sind Heimathäuser und andere historische Gebäude im Kreis zu sehen. Aus Burgsteinfurt sind die Niedermühle und das Kreishaus mit dabei.

Durch das Spiel können auch Kinder erfahren, wie vielfältig die Region ist und wo sie sich in den verschiedenen Heimatvereinen engagieren können, heißt es in dem Begleitheft zu Spiel. In dem Heft enthalten sind auch zahlreiche Anekdoten und Informationen zur Geschichte der verschiedenen Gebäude.

Für die Niedermühle wird auf die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1352 hingewiesen. Weiter erfährt man, dass sie ein wichtiger Eckpfeiler der Stadtbefestigung war und erstmals 1475 als Niedermühle bezeichnet wird. 1697 wurde sie durch einen Brand vernichtet, aber umgehend wieder aufgebaut. 1957 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und das Staurecht an die Stadt übertragen. 1995 pachtete der Heimatverein die Mühle und sorgte für die vollständige Restaurierung.

Borghorst ist mit dem Ackerbürgerhaus im Buckshook dabei. Das vermutlich älteste erhaltene Gebäude in Borghorst stammt aus dem Jahr 1657. 2004 erwarb der Heimatverein Borghorst das Haus und restaurierte es behutsam.

 

Die Öffnungszeiten des Stadtmuseums An der Hohen Schule 13: Sonntags von 14.30 bis 17 Uhr.

Burgsteinfurt im Wandel

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 3. November 2017, 11:46 Uhr in Allgemein.

Die beiden Bilder stellen die Schlößmühle dar mit 120 Jahren Differenz. Bei dem alten Bild sieht man im Hintergrund die Färberei Rotmann.

 

Eine Stadt hat viele Gesichter. So betrachtet jeder Bewohner "seine Stadt" durch seine persönliche Brille. Der Paolbürger nimmt die Dinge wie gewohnt wahr. Kleine und große Veränderungen vergleicht er mit dem Gesamtbild aus der Erinnerung und nimmt Veränderung gar nicht erst wahr.  Das "Vorher-nachherr" in einer komprimierten Zusammenschau öffnet einem dagegen schnell die Augen. Liegen dann auch noch Jahrzehnte zwischen den Bildern, wird einem bewußt, wie enorm sich die Altstadt Burgsteinfurts gewandelt hat. "Ansichtssache" könnte man daher mit Günther Hilgemann sagen. Hat er doch eine Reihe von markanten Stadtbildern, die Fotografen früherer Jahrzehnte in Bildern festgehalten haben, aus der gleichen Perspektive heute neu belichtet. Mit mehr als 120 Bildpaaren wird er am Dienstag (7.11.) um 19 Uhr in der Niedermühle zeigen, wie sich im Großen und Kleinen unsere Stadt verändert hat und doch unser Stemmert unverwechselbar bleiben wird. Jedes Haus, jeder Winkel, jede Straße hat ihre eigene Geschichte, die Günther Hilgemann in Ton und Bild vorstellen wird. Dabei dienten ihm nicht nur alte Ansichtskarten als Grundstock sondern auch Veränderungen bedingt durch Krieg und Modernisierungsmaßnahmen, die bei manchen Erstaunen wecken werden.
Der Vortrag wird in Zusammenarbeit zwischen Heimatverein Burgsteinfurt und KulturForumSteinfurt durchgeführt. Für die Heimatvereinsmitglieder ist die Veranstaltung gebührenfrei, während alle anderen die Kursgebühr von 6 € bezahlen müssen.

Plattdeutsche Lebensweisheiten beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 30. Oktober 2017, 09:34 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins trifft sich am Montag (6. November) um 15 Uhr in der Niedermühle. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken wird Heinz Epker zum Thema „Redensarten als Ratgeber zur Lebensgestaltung“ referieren, natürlich in seiner Lieblingssprache Plattdeutsch. Für die Frauen, für die Plattdeutsch eher eine Fremdsprache ist, wird Heinz Epker Erläuterungen auf Hochdeutsch geben. Das Orgateam freut sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag .

 

Nur sieben Schnatgänger

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 30. Oktober 2017, 09:24 Uhr in Allgemein.

Nur gering war die Zahl der Teilnehmer beim Schnatgang im Oktober.

Von Annette Rehaag

Lediglich sieben Heimatfreunde trafen sich am Seller See, um die Grenze der Steinfurter Grafen zum Fürstbischof Münster zu verfolgen und dabei sieben Grenzsteine in Augenschein zu nehmen. Das gute Wetter bei sommerlichen Temperaturen hat wohl viele Wanderer dazu bewegt, eine letzte Radtour zu unternehmen.

Los ging’s am Stein Nr. 64, dem Ende des ersten Schnatgang des Jahres. Schon beim Überqueren des ersten Grabens führte ein kleiner „Ausrutscher“ zum ersten nassen Fuß, dem später auch der zweite folgen sollte. Kurz nach der Überquerung der alten B 54 bei „Engels Kreuzung“ wurde der Stein Nr. 62 entdeckt, der von den Aussendienstmitarbeitern des Vermessungsamts des Kreises Steinfurt mit einem rot-weißen Fähnchen markiert worden war. Dieser Grenzstein steht sehr dicht am Acker und soll an einen sichereren Standort auf dem Wall versetzt werden. Vorbei an den Steinen Nr. 61 und 62 ging es unter der neuen B54 durch zum Stein Nr. 58 in der Nähe des Hofes Schlattmann. Dieser Schnatstein muss mit dem folgenden ausgetauscht werden Der Stein mit der Nr. 59 wurde in drei Teile zerbrochen nach einem „Dornröschenschlaf“ im Graben geborgen und nach Klärung der juristischen Zuständigkeiten restauriert. Im Dezember 2015 wurde er nach Vorgaben der Vermessungstechniker wieder gesetzt. Da wegen der Schäden die Nummer nicht mehr vorhanden ist, recherchierten die Heimatfreunde anhand alter Fotos von Günther Hilgemann und konnten dem Stein die Nummer 59 zuordnen.

Der zuständige Sachbearbeiter des Katasteramts beim Kreis Steinfurt hat die ausstehenden Arbeiten  zugesagt. Der Heimatverein wird über die Ausführung informiert werden.

Kurz vor dem Bahnhof Metelen Land fanden die Wanderer den letzten der sieben Steine mit der Nummer 57 unversehrt vor. Zum Abschluss konnte die Gruppe die vorbereitete Kaffeetafel im Freien genießen. Auf diesem Grenzabschnitt  sind nach der folgenden Etappe die meisten der historischen Steine erhalten. Im März 2018 werden beim Gang durch die Metelener Heide noch zwei Schnatsteine mehr zu finden sein.

Es wäre zu wünschen, dass sich diesem Schnatgang  eine größere Zahl Heimatfreunde anschließt.

 

Details aus der Burgsteinfurter Judengeschichte

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 22. Oktober 2017, 10:00 Uhr in Allgemein.

Am  Dienstag (24. 10.) findet um 19 Uhr in der Niedermühle  in Burgsteinfurt aus dem Jahresprogramm des Heimatvereins eine weitere Veranstaltung statt. Der Kenner der Burgsteinfurter Judengeschichte, Dr. Willi Feld (Bild), wird in seinem Vortrag unter dem Thema: "Ganz normale Leute" versuchen, zwei ganz unterschiedliche Aspekte gegenüberzustellen.
Zum einen wird Dr. Feld möglichst genau und intensiv der Frage nachzugehen, was einige Burgsteinfurter Bürger bewegt hat, sich an Aktionen zu beteiligen, die einigen Burgsteinfurter Juden das Leben retteten. Dabei stellt sich natürlich die Frage, um welche Menschen handelte es sich und wie sahen die Aktionen aus, auf die sie sich dabei einließen. Mehrere solcher Fälle sind bekannt und werden den Interessierten vorgetragen.

Auf der anderen Seite wird Dr. Feld dann ebenso intensiv beschreiben, aus welchen Gründen sich verschiedene Burgsteinfurter Bürgergruppen wie Kaufleute, Bürokraten, Händler sozusagen umgekehrt, mehr oder weniger freiwillig, sich auf den Nationalsozialismus einließen und wie weit ihr Engagement dabei gehen konnte, obwohl sie offensichtlich  mit deren Ideologie nichts im Sinne hatten.
Also heiße und spannende Themen von einem Fachmann sorgfältig aufbereitet!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS - Kultur Forum Steinfurt und dem Haimatverein Bursteinfurt statt. Für Mitglieder des Heimatvereins ist sie gebührenfrei, während alle anderen sechs Euro Kursgebühr bezahlen müssen.