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Übersicht unserer Aktivitäten

Posten 48 "unter Strom"

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 25. Mai 2017, 16:15 Uhr in Allgemein.

Handwerkliches Geschick war gefragt. Solarmodul, Laderegler, Kabel und Batterie wurden montiert. Von links: die ehrenamtlichen Heimatfreunde Laurenz Wiggelinghoff,  Karl-Heinz Benkendorf, Bernd Benkendorf und Richard Raue. Foto: Pape

Von Hermann-Josef Pape

 "Das hätte noch mein Schwiegervater Josef Sander erleben müssen, der hier seinen Dienst  in den50er-Jahren als Schrankenwärter  für zwei  Bahnübergänge versah", sagte Laurenz Wiggelinghoff, als er jetzt die LED-Leuchten am Postenhäuschen 48 der Radbahn einschaltete. Die Heimatfreunde Karl-Heinz Benkendorf und Sohn Bernd hatten den Wunsch von Wiggelinghoff, eine Solaranlage am Schrankenposten  zu installieren, realisiert.

Im Frühjahr  2015 war der Posten am Hektometerstein 82,8 in der Dumte offiziell eröffnet worden. Der Nachbau erfolgte in einer Kooperation der Heimatvereine Burgsteinfurt und Borghorst und des Schützenvereins Dumte. Da die Radbahnfahrer sehr oft noch in der Dämmerung unterwegs sind und die Schutzhütte zu einer Ruhepause aufsuchen, ist es für sie von Vorteil, so Wiggelinghoff, dass am Eingang eine Lampe installiert ist und im Innenraum die touristischen Info-Tafel beleuchtet werden. "Wir konnten günstig eine gebrauchte Anlage bekommen", freut sich Wiggelinghoff. Der Strom aus Sonnenergie ist wartungsfrei und kostenlos. Damit nicht die ganze Nacht die Lampen leuchten, haben  wir einen Bewegungsmelder angebracht, zudem ist die Zeit der Schaltung frei programmierbar."

Die Projektleitung unternahm der ehemalige technische Bundesbahnbeamte Karl-Heinz Benkendorf, der sich in alte Eisenbahnzeiten zurückversetzt fühlte - zumal die Bahntrasse auch zu seinem Dienstbereich gehörte. Sein Sohn Bernd, Experte für Solartechnik, erklärte die Funktionsweise der Anlage: Das Solarmodul bringt eine Niederspannung von 12 Volt Gleichstrom über einen Regler zur 85 Ah-Batterie. Eingebaut wurden  stromsparende, langlebige LED-Lampen.

Beispielhafte Zusammenarbeit

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 1. Mai 2017, 12:07 Uhr in Allgemein.

Zahlreiche Gästen nahmen an der Einweihung der neuen Schutzhütte teil. Foto: Schneuing

Die Zusammenarbeit der Heimatvereine Burgsteinfurt, Neuenkirchen und Borghorst hat sich gelohnt: Rechtzeitig zur neuen Radelsaison wurde am Sonntag (30.4.) die neue Schutzhütte an den Grafensteinen eingeweiht. „Hütte?“ Nix da, ein richtiges Bauwerk, konstatierte Neuenkirchens Bürgermeister Franz Möllering vor 150 Gästen.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Neuenkirchen, Heinz Becker, dankte den fleißigen Helfern und den Sponsoren, zum Beispiel Holzbau Brüggemann, Steinmetz Wigger, Bedachungen Friedrichs und der  Kreissparkasse Steinfurt. „Außerdem danken wir Bernhard Dauermann, dem das Grundstück gehört und Nachbar Charly Beermann, der zugesagt hat, in Zukunft aufzupassen, dass hier kein Schindluder getrieben wird.“

Es war ein langer Weg von der Idee bis zur Einweihung. Daran erinnerte Hans Knöpker, der gemeinsam mit Gerd von der Haar die Koordination beim Bau übernommen hatte. Beim gemeinsamen Schnatgang der Heimatvereine Burgsteinfurt und Neuenkirchen im Jahr 2012 schenkte Knöpkers Frau Heide an den Grafensteinen Glühwein aus und meinte:“ Eine Hütte wäre hier ganz nett“. Ein paar Jahre später griffen Becker und Knöpker die Idee wieder auf und im Februar 2016 wurden konkrete Pläne geschmiedet. Bei der Umsetzung dieser Pläne hatten alle beteiligten viel Spaß, wie Knöpker betonte.

Weil die Schutzhütte auf Neuenkirchener Gebiet steht, wurde sie der Gemeinde geschenkt.

 Auf die historische Bedeutung der Grafensteine wies Gottfried Bercks hin. Einer der Schnatsteine wurde bereits 1788 gesetzt.

Die beispielhafte Zusammenarbeit der Vereine bei diesem Projekt hob der Vorsitzende des Heimatvereins Borghorst, Alfred Heptner, hervor. Sie könne auch als Vorbild für die Schützenvereine gelten, so Heptner weiter. Den lobenden Worten ihrer Vorredner schloss sich auch die neue Vorsitz3ende des Burgsteinfurter Heimatvereins, Dr. Barbara Herrmann an, ehe man bei Getränken und Grillwurst zum gemütlichen Teil überging..

Historischen Spuren in Nottuln gefolgt

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 27. April 2017, 17:13 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein Burgsteinfurt lud  zu einer Fahrt nach Nottuln ein, um dort den Stiftsplatz, die Kuriengebäude und die St. Martinuskirche zu besichtigen. Damit wurde an den Vortrag "Damenstifte im Münsterland" von Historiker Hans Jürgen Warnecke Anfang  des Jahres angeknüpft.

Schutzhütte wird eingeweiht

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 26. April 2017, 11:55 Uhr in Allgemein.

Zur Einweihung der in Gemeinschaftsarbeit von den Heimatvereinen Burgsteinfurt, Borghorst und Neuenkirchen erstellten Wetterschutzhütte für Wanderer und Radfahrer bei den Grafensteinen laden die drei Heimatvereine (HV)  am kommenden Sonntag, 30.April, ab 11.00 Uhr herzlich ein.

Führungswechsel im Verein

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 21. April 2017, 19:10 Uhr in Allgemein.

Dr. Reinhold Dankel überreicht den Schlüssel für die Niedermühle an Dr. Barbara Herrmann.Im Bild von links:  Dr. Peter Krevert, Theo Schneuing, Claudia Bögel-Hoyer, Burkhart Breimhorst, Annette Rehaag, Dr. Barbara Herrmann, Dr. Reinhold Dankel, Torsten Kolthoff, Bernd Hoffmann, Hans Knöpker und Wilhelm Dudek. Foto: Menebröcker

Führungswechsel beim Heimatverein: Dr. Barbara Herrmann wurde während der Jahreshauptversammlung am Donnerstag (20. April) einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt und folgt Dr. Reinhold Dankel nach, der nach drei Jahren nicht wieder kandidierte. Zum neuen zweiten Vorsitzenden bestimmte die Versammlung Hans Knöpker, der die Aufgabe von Wilhelm Dudek übernahm, der aber als Beisitzer weiter im Führungsteam mitarbeiten wird. Ebenfalls in den Beirat wurde Dr. Peter Krevert gewählt. Kein Nachfolger wurde für den Kassierer Bernd Hoffmann gefunden, der das Amt bis zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zunächst kommissarisch weiterführen wird. Stellvertretender Kassenprüfer wurde Burghard Breimhorst.

Der Verein habe eine sehr lebendige Tradition, betonte die neue Vorsitzende und versprach, diese weiter zu pflegen. Schon bisher habe es zahlreiche Verbindungen zwischen dem Heimatverein und dem Kulturforum, das sie leitet, gegeben, so  Herrmann und bedankte sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern mit Wellness-Gutscheinen.

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, „geborenes Vorstandsmitglied“ im Verein dankte allen Aktiven für ihr ehrenamtliches Engagement.

Zu den Akkordeonklängen von Bernhard Bokker pflegten die Heimatfreunde westfälische Lieder. Foto: Menebröcker

Dr. Reinhold Dankel ging während der Versammlung im Landgasthof Teepe noch einmal auf das Thema Niedermühle ein. Es sei dem Heimatverein nicht möglich, für die Zeit nach 2021 einen längerfristigen Mietvertrag mit dem Eigentümer der Mühle zu schließen. Dies sei aber Voraussetzung dafür, an Fördermittel für die Sanierung des Wasserrades zu kommen. Der Heimatverein wolle die Mühle zwar weiterhin nutzen, müsse aber nach 2021 jährlich mit einer Kündigung rechnen.

 Nichts zu meckern hatten die Kassenprüfer in ihrem Bericht über die Arbeit von Bernd Hoffmann, wie Erwin Neupert betonte. Die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes war da nur noch Formsache. Einnahmen von 38231,33 Euro standen Ausgaben von  31893,46 Euro gegenüber. Das Vereinsvermögen am 31.12. 2016 betrug 46285,81 Euro.

Für den unterhaltsamen Teil für die Gäste, darunter auch eine Abordnung der Heimatvereins Borghorst, sorgten der Jahresrückblick in Bildern sowie Bernhard Brokker, der mit seinem Akkordeon die rund 80 Mitglieder zum Mitsingen einlud sowie der Kanoniker Franz Zurmühlen, dargestellt von Robert Badde, der von starken Frauen berichtete, die als Äbtissinen das Borghorster Damenstift zur Blüte geführt hatten. Gegründet wurde es von Gräfin Bertha von Borghorst in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts.

Osterbrauch gepflegt

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 18. April 2017, 19:46 Uhr in Allgemein.

 

Rasch loderte der Holzstoß in voller Ausdehnung. Foto: Nix

Das traditionelle Osterfeuer des Heimatvereins auf Rolincks Wiese zog am Ostersonntag wieder zahlreiche Besucher an. Um 20.30 Uhr entzündete Uwe Altena den stattlichen Hügel aus Gartengehölzen und ausgedienten Weihnachtsbäumen, der rasch zu lodern begann.

600 bunte Eier warteten auf die Besucher. Foto: Menebröcker

Neben der Wärme des Feuers wurden 600 bunte Eier, die die Stadtwerke Steinfurt gesponsert hatten, insbesondere von den jüngeren Besuchern dankbar entgegen genommen. Sie wurden unter anderem von Mitgliedern der Frauengruppedes heimatvereins verteilt. Musikalisch begleitet wurde der Brauch, die bösen Geister zu vertreiben und die Vorfreude auf den Frühling zu wecken, vom Schülerblasorchester des Gymnasium Arnoldinum.

Neue Schutzhütte wird eingeweiht

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 18. April 2017, 19:31 Uhr in Allgemein.

Am 23. April (Sonntag) um 12 Uhr  wird die neue Schutzhütte an der Radbahn  in Höhe des ehemaligen Betriebsbahnhofs Hollich durch Landrat Dr. Klaus Effing offiziell eröffnet.

Struwwen-Essen

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 10. April 2017, 09:30 Uhr in Allgemein.

Das Struwwen-Essen des Heimatvereins findet am Karfreitag (14.4.) ab 16 Uhr auf dem Hof Dudek statt. Für Radler wird zuvor eine Tour nach Sellen angeboten. Dazu ist Treffen um 14 Uhr am Parkplatz von Lernen Fördern (ehemals Jugenddorf). Alle Teilnehmer am Essen sollten sich bis Donnerstag (13. April) unter Telefon 02551/80558 anmelden.

Ostern in der Presse vor 85 Jahren

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 9. April 2017, 17:58 Uhr in Allgemein.

Wie sich die Zeiten ändern: Der Wunsch nach frohen Ostern war dem Steinfurter Kreisblatt vom 26. März 1932 nicht nur die Schlagzeile des Aufmachers wert, sondern dem Fest der Auferstehung Christi wurde die gesamte erste Seite gewidmet. Dazu gehörte auch „Dat Evangelium von Markus. Kapitel 16“ aus „Dat ni Testament för plattdütsch Lüd in ehr Muddersprak äwerdragen von Pastor Lic. Ernst Voß, Basedow“.

Osterfeuer auf Rolincks Wiese

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 5. April 2017, 19:13 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein  Burgsteinfurt lädt am Ostersonntag (16. April) wieder zum traditionellen Osterfeuer auf Rolincks Wiese ein. Um 20 Uhr werden die Tore zur Wiese geöffnet. Mit Einbruch der Dunkelheit wird dann der große Holzhaufen angezündet. Wieder sollen die vielen Kinder besonders überrascht werden.  600 Ostereier, von den Stadtwerken gesponsert, werden versteckt oder an die Kleinen ausgegeben. Das Schülerblasorchester des Gymnasiums Arnoldinum wird den Abend wieder musikalisch begleiten und ab 20.30 Uhr spielen.