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Übersicht unserer Aktivitäten

Führungswechsel im Verein

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 21. April 2017, 19:10 Uhr in Allgemein.

Dr. Reinhold Dankel überreicht den Schlüssel für die Niedermühle an Dr. Barbara Herrmann.Im Bild von links:  Dr. Peter Krevert, Theo Schneuing, Claudia Bögel-Hoyer, Burkhart Breimhorst, Annette Rehaag, Dr. Barbara Herrmann, Dr. Reinhold Dankel, Torsten Kolthoff, Bernd Hoffmann, Hans Knöpker und Wilhelm Dudek. Foto: Menebröcker

Führungswechsel beim Heimatverein: Dr. Barbara Herrmann wurde während der Jahreshauptversammlung am Donnerstag (20. April) einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt und folgt Dr. Reinhold Dankel nach, der nach drei Jahren nicht wieder kandidierte. Zum neuen zweiten Vorsitzenden bestimmte die Versammlung Hans Knöpker, der die Aufgabe von Wilhelm Dudek übernahm, der aber als Beisitzer weiter im Führungsteam mitarbeiten wird. Ebenfalls in den Beirat wurde Dr. Peter Krevert gewählt. Kein Nachfolger wurde für den Kassierer Bernd Hoffmann gefunden, der das Amt bis zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zunächst kommissarisch weiterführen wird. Stellvertretender Kassenprüfer wurde Burghard Breimhorst.

Der Verein habe eine sehr lebendige Tradition, betonte die neue Vorsitzende und versprach, diese weiter zu pflegen. Schon bisher habe es zahlreiche Verbindungen zwischen dem Heimatverein und dem Kulturforum, das sie leitet, gegeben, so  Herrmann und bedankte sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern mit Wellness-Gutscheinen.

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, „geborenes Vorstandsmitglied“ im Verein dankte allen Aktiven für ihr ehrenamtliches Engagement.

Zu den Akkordeonklängen von Bernhard Bokker pflegten die Heimatfreunde westfälische Lieder. Foto: Menebröcker

Dr. Reinhold Dankel ging während der Versammlung im Landgasthof Teepe noch einmal auf das Thema Niedermühle ein. Es sei dem Heimatverein nicht möglich, für die Zeit nach 2021 einen längerfristigen Mietvertrag mit dem Eigentümer der Mühle zu schließen. Dies sei aber Voraussetzung dafür, an Fördermittel für die Sanierung des Wasserrades zu kommen. Der Heimatverein wolle die Mühle zwar weiterhin nutzen, müsse aber nach 2021 jährlich mit einer Kündigung rechnen.

 Nichts zu meckern hatten die Kassenprüfer in ihrem Bericht über die Arbeit von Bernd Hoffmann, wie Erwin Neupert betonte. Die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes war da nur noch Formsache. Einnahmen von 38231,33 Euro standen Ausgaben von  31893,46 Euro gegenüber. Das Vereinsvermögen am 31.12. 2016 betrug 46285,81 Euro.

Für den unterhaltsamen Teil für die Gäste, darunter auch eine Abordnung der Heimatvereins Borghorst, sorgten der Jahresrückblick in Bildern sowie Bernhard Brokker, der mit seinem Akkordeon die rund 80 Mitglieder zum Mitsingen einlud sowie der Kanoniker Franz Zurmühlen, dargestellt von Robert Badde, der von starken Frauen berichtete, die als Äbtissinen das Borghorster Damenstift zur Blüte geführt hatten. Gegründet wurde es von Gräfin Bertha von Borghorst in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts.

Osterbrauch gepflegt

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 18. April 2017, 19:46 Uhr in Allgemein.

 

Rasch loderte der Holzstoß in voller Ausdehnung. Foto: Nix

Das traditionelle Osterfeuer des Heimatvereins auf Rolincks Wiese zog am Ostersonntag wieder zahlreiche Besucher an. Um 20.30 Uhr entzündete Uwe Altena den stattlichen Hügel aus Gartengehölzen und ausgedienten Weihnachtsbäumen, der rasch zu lodern begann.

600 bunte Eier warteten auf die Besucher. Foto: Menebröcker

Neben der Wärme des Feuers wurden 600 bunte Eier, die die Stadtwerke Steinfurt gesponsert hatten, insbesondere von den jüngeren Besuchern dankbar entgegen genommen. Sie wurden unter anderem von Mitgliedern der Frauengruppedes heimatvereins verteilt. Musikalisch begleitet wurde der Brauch, die bösen Geister zu vertreiben und die Vorfreude auf den Frühling zu wecken, vom Schülerblasorchester des Gymnasium Arnoldinum.

Neue Schutzhütte wird eingeweiht

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 18. April 2017, 19:31 Uhr in Allgemein.

Am 23. April (Sonntag) um 12 Uhr  wird die neue Schutzhütte an der Radbahn  in Höhe des ehemaligen Betriebsbahnhofs Hollich durch Landrat Dr. Klaus Effing offiziell eröffnet.

Struwwen-Essen

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 10. April 2017, 09:30 Uhr in Allgemein.

Das Struwwen-Essen des Heimatvereins findet am Karfreitag (14.4.) ab 16 Uhr auf dem Hof Dudek statt. Für Radler wird zuvor eine Tour nach Sellen angeboten. Dazu ist Treffen um 14 Uhr am Parkplatz von Lernen Fördern (ehemals Jugenddorf). Alle Teilnehmer am Essen sollten sich bis Donnerstag (13. April) unter Telefon 02551/80558 anmelden.

Ostern in der Presse vor 85 Jahren

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 9. April 2017, 17:58 Uhr in Allgemein.

Wie sich die Zeiten ändern: Der Wunsch nach frohen Ostern war dem Steinfurter Kreisblatt vom 26. März 1932 nicht nur die Schlagzeile des Aufmachers wert, sondern dem Fest der Auferstehung Christi wurde die gesamte erste Seite gewidmet. Dazu gehörte auch „Dat Evangelium von Markus. Kapitel 16“ aus „Dat ni Testament för plattdütsch Lüd in ehr Muddersprak äwerdragen von Pastor Lic. Ernst Voß, Basedow“.

Osterfeuer auf Rolincks Wiese

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 5. April 2017, 19:13 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein  Burgsteinfurt lädt am Ostersonntag (16. April) wieder zum traditionellen Osterfeuer auf Rolincks Wiese ein. Um 20 Uhr werden die Tore zur Wiese geöffnet. Mit Einbruch der Dunkelheit wird dann der große Holzhaufen angezündet. Wieder sollen die vielen Kinder besonders überrascht werden.  600 Ostereier, von den Stadtwerken gesponsert, werden versteckt oder an die Kleinen ausgegeben. Das Schülerblasorchester des Gymnasiums Arnoldinum wird den Abend wieder musikalisch begleiten und ab 20.30 Uhr spielen.

Osterhasentreff in der Sparkasse

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 5. April 2017, 18:23 Uhr in Allgemein.

Osterhasenmeeting im Kommunikationszentrum der Kreissparkasse: Rund 350 Stoppelhopser versammeln sich bis zum 7. April auf Einladung der Heimatvereine Horstmar und Burgsteinfurt zum 31. Mal zu der Veranstaltung.

Besuch im Zeitalter des Barock

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 31. März 2017, 16:13 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein Burgsteinfurt weist nochmal auf seine Fahrt am Mittwoch, den 26. April, nach Nottuln hin. Gern öffnet die Gemeinde ihre Pforten, wenn es gilt, einen kleinen Abstecher ins Zeitalter des Barock zu machen. Kaum ein anderer Ortskern hat so sehr sein historisches Flair bewahrt, wie der des Damenstiftes Nottuln. Johann Konrad Schlaun, Westfalens großer Barockbaumeister, hat hier Mitte des 18. Jahrhunderts seine Spuren hinterlassen. So lässt sich heute gleich ein ganzes Ensemble von ehemaligen Stifts- oder Kuriengebäuden, rund um den Kirchplatz und die Pfarrkirche St. Martinus bewundern.
Die Führung im Ortskern wird von dem langjährigen Pastor von St. Martinus Bernhard Tietmeyer, der seit Jahren in Burgsteinfurt lebt, übernommen. Anschließend geht es zu dem bekannten Landhotel Elfers ins romantischen Stevertal, wo gemeinsam Kaffee getrunken wird. Bevor die Heimatfreunde allerdings die Heimreise antreten, ist nochmals Kultur gefragt. Gegenüber der Gaststätte liegt der Bauernhof Schulze Westerrath, der mit dem Wasser der Stever seit etwa 300 Jahren eine Mühle betreibt. Diese Mühle ist vor einigen Jahren restauriert und für Besichtigungen aufbereitet worden. Auch die Mahltechnik selbst, von den Mahlsteinen über die Schnecke bis hin zu dem Windsichter, funktioniert heute wieder, so dass der Weg des Getreides vom Korn zum Mehl, gezeigt werden kann.
Treffen ist für alle Teilnehmer 14 Uhr  am Baumgartenparkplatz vor K&.K. Es ist beabsichtigt möglichst mit eigenen Pkw zu fahren. Gottfried Bercks wird sich um die Organisation, dass allen ein Platz in einem  Pkw zugewiesen wird, kümmern  Sollte die Anmeldezahl zu groß werden, bleibt vorbehalten, einen Bus einzusetzen. Die Kosten für Führung im Ortskern, Kaffee und Kuchen und Führung in der Stevermühle betragen 10 Euro, die während der Fahrt eingesammelt werden. Anmeldungen mit Angabe, ob ein PKW zur Verfügung steht oder nicht, sollten bis zum 21.April bei der Geschäftsstelle Lindhof/Kolthoff unter Tel. 02551 / 14920 erfolgen. Wer sich schon angemeldet hat, braucht dies nicht zu wiederholen.
 

Zur Jahreshauptversammlung anmelden

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 28. März 2017, 16:47 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein Burgsteinfurt lädt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am 20. April (Donnerstag) ab  15.30 Uhr (Einlass ab 15 Uhr – Platzreservierungen sind nicht möglich) in den Landgasthof Teepe ein. Neben dem Bericht des Vorstandes, des Kassierers und der Kassenprüfer stehen Wahlen zum Vorstand und für den Beirat auf der Tagesordnung. Bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen sorgt Bernhard Bokker für die musikalische Unterhaltung zum Mitsingen. Als Gast besucht der Kanoniker Franz Zurmühlen die Jahreshauptversammlung. Er geht zurück an das Ende des ersten Jahrtausends.

Damit ausreichend Kuchen und Schnittchen für die Gäste zur Verfügung stehen, ist eine Anmeldung zu der Versammlung bis Dienstag (18. April) bei der Provinzial-Versicherung Lindhof & Kolthoff, Wilhelmsplatz 5, Tel. 02551/14920, oder per Mail an dr-dankel-hv@t-online.de erforderlich.

Nur zwei Steine von 13 gerettet

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. März 2017, 17:13 Uhr in Allgemein.

Schnatstein Nummer 64  am Seller See strahlte mit den Burgsteinfurter Heimatfreunden in der herrlichen Frühlingssonne um die Wette. Helfende Hände erleichterten das Überwinden von Gräben. Foto: Hilgemann

Zwei von 13! Keine gute Quote für die jüngste Etappe des Burgsteinfurter Heimatvereins in Sachen Schnatsteine. Von der Hofstelle Wermeling an der Straße nach Wettringen bis zum Seller See haben einst die Grenzsteine 76 bis 64 den Herrschaftsbereich der Steinfurter Grafschaft vom münsterischen Fürstbistum markiert. Durch einen glücklichen Zufall konnte Rolf Wermeling vor mehr als 20 Jahren wenigstens den Stein Nummer 74 retten. Gemeinsam mit der Vermessungsbehörde und dem Wettringer Nachbarverein war es den Burgsteinfurter Heimatfreunden damals gelungen, diesen Stein wieder zu sichern und an seinen alten Standort zu versetzen. Jetzt haben sich 15 Heimatfreunde bei herrlichem Frühlingswetter von der Unversehrtheit dieses Sandsteinriesen überzeugt. Unterwegs durch teilweise anspruchsvolles Gelände mit Grabensprüngen und Böschungshangeln klang so manche Anekdote zu der eigentlich eintönigen Ackerlandschaft an. So passierte die Gruppe ein Ackerstück, das bei den Landwirten allgemein als „Klein Marokko“ bekannt ist. Hintergrund: Dort wurde vor Jahrzehnten ein Feldstück von Gebüsch bereinigt. Die Folge, kein Schattenspender weit und breit. Da fiel der vielsagende Satz: „Dat is hier so heet äs in Marokko!“

Grabensprung.

Vom reichlichen Rehbestand in diesem als "Seller Feld“ bezeichneten Steinfurter Gebiet konnte sich die Wandergruppe überzeugen. So querte ein Rudel mit rund 20 Tieren in gemächlichem Tempo den Acker, ehe die Tiergruppe unvermittelt beschleunigt kehrt machte. Grund: Ein großer freilaufender Hund, der seinem Urinstinkt folgte und die Rufe seines Frauchens in den Wind blies.

Am Josefshaus wurde der romantisch gelegene Waldfriedhof aufgesucht. Nachdem der zweite verbliebene Stein mit der Nummer 64 in der Nähe des Seller Sees begutachtet worden war, stärkte man sich zum Abschluss im Seller Landcafé an einer gemütlichen Kaffeetafel.