Sie sind nicht angemeldet.

Startseite

Willkommen auf unserer Website

Anstehende Termine
Heute, 19:00 "Weimar im Westen"
Film "Weimar im Westen", 19 Uhr, Stadtmuseum.
Kommentare
20. Februar 2020, 15:00 Treffen der Museumswerkstatt
Treffen der Museumswerkstatt, 15 Uhr, Stadtmuseum.
Kommentare
27. Februar 2020, 19:00 Buchweizenpfannekuchenessen
Buchweizenpfannekuchenessen, 19 Uhr, Landgasthof Teepe.
Kommentare
18. März 2020, 19:00 Vorstandssitzung
Vorstand und Beirat tagen, 19 Uhr, Niedermühle.
Kommentare
19. März 2020, 19:30 Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung, 19.30 Uhr, Gasthof Teepe.
Kommentare

Die neuesten Berichte

"Weimar im Westen"

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 14. Februar 2020, 16:14 Uhr in Allgemein.

Filmabend am 19. Februar im Stadtmuseum

Der Heimatverein beginnt sein Jahresprogramm. 2020 in Koordination mit dem Kulturforum mit einem Film zum Thema Weimarer Republik: „Weimar im Westen" ist eine gute Ergänzung zu der Ausstellung im Stadtmuseum über den Zweiten Weltkrieg.  Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie und zugleich eine Zeit voller Gegensätze, politischer, sozialer und kultureller Aufbrüche. Man kann sich diese turbulente Zeit kaum vorstellen. Wie verlief sie in Westfalen? Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wurde nicht nur durch die konfliktreiche Besatzungspolitik, sondern auch wegen der eigenen Geschichte der jungen Republik erfahrbar gemacht. Vielmehr war der Westen auch ein Laboratorium für zahlreiche gesellschaftliche kulturelle und technische Experimente, etwa im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, im Verkehrswesen, der Entwicklung neuer Medien wie Radio, Bildungspolitik und Kunst. Der Film ist entstanden im Rahmen eines Projektes des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Eindrücklich wird gezeigt, dass die Demokratie und ihre Errungenschaften keine Selbstverständlichkeit sind. Auch in Westfalen erhielten nationalsozialistisch-völkische Vereine in der Republik wachsenden Zulauf, wenngleich der Westen lange Zeit als Inbegriff der Weimarer Koalition galt. Schließlich konnten jedoch die Nationalsozialisten die Landtagswahl Anfang 1933 propagandistisch für sich vereinnahmen.

Am Mittwoch (19.Februar) um  19 Uhr wird der Film im Stadtmuseum von  Dr, Stricker vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe gezeigt und kommentiert. Er wird auch für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei, alle übrigen zahlen die Kursgebühr von 6 Euro.

Der Heimatverein weist noch ausdrücklich darauf hin, dass der Filmvortrag nicht wie sonst üblich in der Niedermühle stattfindet, sondern im Stadtmuseum, Behördenhaus, An der Hohen Schule.

 

Aa gibt Kriegswaffe frei

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 7. Februar 2020, 11:17 Uhr in Allgemein.

 

Am Tag nach dem verheerenden Hochwasser im Februar 1946 zeigt sich das ganze Ausmaß der Katastrophe.

Text und Fotos: Günther Hilgemann

Stark verrostet, aber noch als ehemalige Waffe zu erkennen.

Seit Anfang September 2019 werden im Stadtmuseum zahlreiche Fotos, Dokumente, Gegenstände oder Zeitungsausschnitte zum Thema „Burgsteinfurt im II. Weltkrieg“ ausgestellt. Hans Knöpker, der den Museumskreis des Heimatvereins Burgsteinfurt leitet, ist erstaunt und überrascht, auf welche Resonanz diese Ausstellung in der Bevölkerung gestoßen ist. „Es vergeht kaum ein Tag, wo wir nicht neue Materialien zum Thema angeboten bekommen. Wir sind ständig damit beschäftigt, die Ausstellung zu ergänzen und neu zu gestalten.“ Deswegen hat sich der Verein auch entschlossen, das Thema weiter im Vordergrund zu lassen.

Bau der Fischtreppe im Jahr 2005. Hier förderte der Bagger das verrostete Maschinengewehr zu Tage.

Ein besonderes Fundstück wurde jetzt in die Ausstellung integriert. Im Jahr 2005 wurde am Schloss die Straße aufgerissen, um die Fischtreppe zu bauen. Damals hat der Bagger aus dem Geröll und Schutt im Untergrund ein stark verrostetes Maschinengewehr ans Tageslicht befördert. Das Relikt des 2. Weltkrieges wurde einem Heimatfreund übergeben. Nach 15 Jahren kam man jetzt auf den Gedanken, das alte MG aus dem Lagerplatz im Gartenschöppken in die aktuelle Ausstellung zu integrieren. Wie das Maschinengewehr in das Flussbett der Steinfurter Aa geriet, dazu gibt es spannende Vermutungen. Im Februar 1946 wurde Burgsteinfurt vom stärksten Hochwasser aller Zeiten heimgesucht. Der Hochwasserspiegel reichte bis auf die Wasserstraße. Die Schlossmühle war komplett vom Wasser eingeschlossen. Die unbändigen Fluten rissen am 6. Februar die Straße am Eingang zum Bagno komplett weg. Zu allem Unglück stürzte in der Nacht ein Jeep der damaligen britischen Besatzungstruppen, die im Steinfurter Schloss Quartier bezogen hatten, in dieses Straßenloch. Zwei Soldaten waren in den Fluten ertrunken. Ob das geborgene MG ein Relikt dieses Unfalls ist, wird sich wohl nicht klären lassen.

Das Stadtmuseum zeigt zu diesem Ereignis Bilder und stellt auch das Maschinengewehr aus. Die Öffnungszeiten des Museums sind am Sonntag von 14.30 bis 17 Uhr sowie dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.

 

Buchweizenpfannekuchenessen

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 6. Februar 2020, 16:35 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein lädt in Kooperation mit dem Heimatverein Horstmar zu seinem traditionellen Buchweizenpfannekuchenessen in die Gastwirtschaft Teepe ein. Leckere Pfannkuchen mit Speck und Zwiebeln, Äpfeln oder aus purem Buchweizen stehen zur Wahl. Ein besonderer Höhepunkt ist im Anschluss an das Essen eine Aufführung des Marionettentheaters Makkaroni. Das von den Puppenspielern Juliane und Erwin Schröder selbst geschriebene und mit viel Lokalkolorit gespickte Theaterstück „Der Korn und die Kräuterhexe“ dreht sich um die Vergabe von Schanklizenzen und heikle Umbaupläne der Schlossmühle im Stemmert von 1790. Der Termin ist Donnerstag (27. Februar). Beginn ist um 19 Uhr bei Teepe. Eine Anmeldung wird bis zum 21. Februar unter der Telefonnummer 02551 14820 erbeten.

Burgsteinfurt im Winter

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. Januar 2020, 11:16 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins lädt am 3. Februar (Montag,) um 14.45 Uhr in die Niedermühle ein. Im Anschluss an das gemeinsame Kaffeetrinken wird Günther Hilgemann in einem stimmungsvollen Lichtbildervortrag mit winterlichen Impressionen aus Steinfurt versuchen, dem Klimawandel zu trotzen. Außerdem besteht die Gelegenheit, Karten für das Musical „ Sister Act“ zu erwerben. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr mitzubringen.

Wanderung in den Vorfrühling

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 22. Januar 2020, 10:58 Uhr in Fahren & Wandern.

Rund 30 Frauen und Männer des Heimatvereins starteten am 19. Januar (Sonntag) zur traditionellen Winterwanderung. Zunächst hatte ein Bus die Teilnehmer nach Wettringen gebracht. Vom „Hiärtken“ führte Hermann Lindhof die Gruppe bei Sonnenschein und blühenden Schneeglöckchen Richtung Sellen. Obwohl die Natur bereits auf Frühlings-Modus umgeschaltet hatte, kam bei einem Verpflegungsstopp Weihnachtsstimmung auf, bei dem Christstollen, Spekulatius und Neujahrskuchen zum Glühwein gereicht wurden. Nach gut acht Kilometern wurde der Hof Dudek in Sellen erreicht. Dort warteten bereits weitere Heimatfreunde auf die Wanderer, um sich gemeinsam bei einem deftigen Grünkohlessen, das fleißige Köchinnen vorbereitet hatten, zu stärken.

Fotos: Heribert Schwarthoff