Sie sind nicht angemeldet.

Startseite

Willkommen auf unserer Website

Anstehende Termine

Die neuesten Berichte

Besuch aus dem Oldenburger Land

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 4. Juli 2019, 18:20 Uhr in Allgemein.

Aus dem Südoldenburgischen war eine Abordnung des Heimatvereins Merzen angereist, um die Kreisstadt Steinfurt kennen zu lernen.In Borghorst hatten sie eine Führung durch das Heimathaus mit Kaffee und Kuchen. Am Tag darauf Tag der Ortsteil Burgsteinfurt mitseiner historischen Altstadt, seinem Kreislehrgarten und seinem Bagno das Ziel. In der Niedermühle war die Kaffeetafel vom Burgsteinfurter Heimatverein  bereits liebevoll gedeckt, als die Radfahrgruppe aus Horstmar kommend in Burgsteinfurt eintraf.Gottfried Bercks begrüßte die Gäste. Er wies besonders darauf hin, dass das Wehr in Verbindung mit der Mühhleein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung war und daher über Jahrhunderte von den Bürgern gepflegt und verteidigt wurde. Leider wardie Zeit zu kurz, um noch auf die vielen Denkmaldetails in der Innenstadt einzugehen. Einhellige Meinung war, sie müssten bald noch mal wiederkommen. Foto: Kortemeyer
 

Borghorst zum Anfassen erlebt

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 2. Juli 2019, 12:07 Uhr in Allgemein.

Richter Claus Hagedorn öffnete der Burgsteinfurter Frauentreffgruppe die Türen zu seinem Übergangsdomizil am Borghorster Kirchplatz. Foto: Hilgemann

Borghorster Geschichte live erleben, das war das Ziel der Sommerradtour des Frauentreffs vom Burgsteinfurter Heimatverein. 25 Radlerinnen wurden von Aleide Diedrichkeit über schattige Wege durch Ostendorf in den anderen Ortsteil geführt, mit einer kurzen Verweilpause angesichts eines imposanten Schützenumzuges. In Borghorst hatte sich die Gelegenheit ergeben, eine der großzügigen Villen am Kirchplatz zu besichtigen. Claus Hagedorn, ehemaliger Steinfurter Richter, bewohnt zur Zeit die so genannte Villa Kock-Neiße neben dem Heinrich Neuy-Museum, während sein zukünftiges Domizil an der Münsterstraße gebaut wird. In der Villa und dem riesigen Park lebt der Unternehmergeist der früheren Textilbarone weiter. Großzügige Wohnräume mit mehreren Kaminen und wertvollen Einbaumöbeln brachten die Frauen zum Staunen. Anschließend führte Günther Hilgemann die Gruppe nach einem Rundgang um die Nikomedeskirche zur Villa Fleiter. Dort schilderte der Mitherausgeber des neuen Steinfurter Architekturführers die wechselvolle Geschichte und die besonderen Fassadenmerkmale dieses einmaligen Bauwerks. Bei einem geselligen Kaffeetrinken im Café Ello sammelten die Radlerinnen Kraft für Rückfahrt durch den Grottenkamp und das Bagno.

Sommer-Radtour der Frauen

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 22. Juni 2019, 17:15 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins startet am 1. Juli (Montag) ihre beliebte Sommerfahrradtour. Aleide Diedrichkeit hat eine interessante Route über malerische Wege nach Borghorst ausgekundschaftet. Abfahrt ist um 13:30 Uhr am Grünen Weg bei Lernen Fördern. Um 15 Uhr können die Autofahrerinnen dazukommen. Treffpunkt ist an der Villa Fleiter, Nikomedesstraße 2 in Borghorst. Von dort ist ein kleiner Rundgang vorgesehen, bevor es zum Kaffeetrinken geht. Die Veranstalterinnen freuen sich auf rege Teilnahme.

 

Rolle der Frau im Islam

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 16. Juni 2019, 11:00 Uhr in Allgemein.

Beim Frauentreff im Juni hielt Karl Heinz Rosowski einen Vortrag über die Rolle der Frau und Familie im Islam. Dabei bezog sich der Referent ausschließlich auf die Originaltexte des Korans, der heiligen Schrift der Muslime. Mit Hilfe von Pfarrer Krefis und einer Islam-Expertin hatte er grundlegende Thesen und Fragen zusammengestellt. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Texte des Korans von den Gläubigen  interpretiert werden und die Tradition der verschiedenen Regionen starken Einfluss auf das Leben nach den Vorschriften des Korans hat. So ist zum Beispiel das Tragen einer Burka im Koran nicht gefordert, lediglich das Bedecken der Haare ist beschrieben. Foto: Hilgemann

Unruhige Zeiten unter Napoleon

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 12. Juni 2019, 12:25 Uhr in Allgemein.

Ausstellung in der Niedermühle verlängert

Von Gottfried Bercks

 

Zahlreiche Gäste besuchten am Mühlentag die Niedermühle. Foto: Schneuing

„Was habt ihr für eine schöne Stadt", war die Aussage eines älteren Herrn aus Lippstadt, der die Niedermühle besuchte. Erstmals seit drei Jahren ist dasWasserrad an der Niedermühle am Mühlentag wieder unter Betrieb gelaufen. Die Mühlengruppe des Heimatvereins war voll des Lobes über das neue Wasserrad aus Bongossi-Holz, dass wegen seiner extremen Härte auch Eisenholz bezeichnet wird. Es ist an der Elfenbeinküste und im afrikanischen Kamerun beheimatet. Der einzelne Bongossi Baum bringt es auf 14 bis 40 Meter Höhe und auf einen Meter im Durchmesser. Seine hohe Dichte setzt für seine Verarbeitung Spezialmaschinen voraus. Wegen seiner hoch widerstandsfähigen Eigenschaften ist das Bongossi- Holz für Wasserräder bestens geeignet. Besonders der Eigentümer Martin Mondorf hofft daher, mit Bongossi eine Investition in die Zukunft getan zu haben, die sich auf Dauer bezahlt macht.

Durch das neue Wasserrad ist am Mühlentag die gleichzeitig stattfindende Ausstellung über die napoleonische Zeit ein wenig zu kurz gekommen. Sie prägte in den ersten anderthalb Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die politischen Entwicklung Westfalens. Die Zeiten waren unruhig. Mehrmals wechselten die Bürger der Grafschaft Steinfurt ihren Landesherrn: Der Aufhebung der Grafschaft Bentheim/Steinfurt unter Graf Ludwig folgte als Zwischenstation das Fürstentum Rheine/Wolbeck mit der Landeshauptstadt Rheine. Dann kam das Großherzogtum Berg mit Joachim Murat, dem Schwager von Napoleon, um dann von dem Kaiserreich Frankreich ganz übernommen zu werden, bevor der Wiener Kongress den Anschluss an Preußen regelte. Jeder Wechsel brachte vielfältige Reformen und Verordnungen mit sich, die nur selten verstanden wurden: Man denke nur an die Rekrutierung von Soldaten, an die jeweilige Steuererhebung aber auch an die Forderung an Hand- und Spanndienste, die ständig von den Untergebenen zu leisten waren.Als besonders einschneidend wurde die Auflösung der Klöster und der Kapitel empfunden, ohne Entschädigung zu zahlen.

Das alles ist aus der Ausstellung herauszulesen, so dass der Heimatverein beabsichtigt, die Ausstellung in der Niedermühle noch ein wenig stehen zu lassen. Öffnungszeiten: Freitag, den 14.06. und Freitag, den 21.06. 2019 von 17 Uhr bis 18 Uhr und nach Vereinbarung bei Gottfried Bercks , Tel. 02551/5021.