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Übersicht unserer Aktivitäten

Stündlich Rasieren ist verdächtig

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. November 2017, 15:24 Uhr in Frauentreff.

Lustig und unterhaltsam ließ Heinz Epker den Frauentreffnachmittag in der Niedermühle wie im Flug verstreichen. Foto: Hilgemann

Von Marlene Hilgemann

Ein volles Haus und zwei Überraschungsgäste machten den jüngsten Frauentrefftermin des Burgsteinfurter Heimatvereins zu einem besonderen Nachmittag. Als Referent in der Niedermühle präsentierte Heinz Epker in seinem unnachahmlichen Platt „Redensarten als Ratgeber zur Lebensgestaltung“. Zuvor aber konnte das Leitungsteam um Marlene Hilgemann die Vorsitzende des Heimatvereins Dr. Barbara Herrmann und ihren Stellvertreter Hans Knöpker begrüßen. Die im Frühjahr gewählte neue Vorsitzende möchte alle Gruppen kennenlernen und sich somit ein Bild über die vielen Aktivitäten des rührigen Heimatvereins machen.

Wie besorgt die Landbevölkerung früher um ihre Gesundheit war, konnte Heinz Epker an zahlreichen Spruchweisheiten und Erzählungen belegen. Schlitzohrig wurde es, als Epker berichtete, dass man den Kindern in schlechten Zeiten trockenes Brot zu essen gab. Hintergedanke: Dann essen sie nicht so viel. Und noch schlimmer, man machte den Kindern weis, dass verschimmeltes Brot besonders gut sei. Davon bekämen sie klare Augen und eine schöne Stimme. Epker hatte bei verschiedenen Döhnkes die Lacher auf seiner Seite. So gab der Doktor seinem trunksüchtigen Patienten den Rat, sofort mit dem Alkoholgenuss aufzuhören. Eine kleine Menge gestand er ihm aber doch noch zu. Nur durfte seine Frau nichts davon wissen. Der Rat des Arztes: Lassen sie sich zum Rasieren heißes Wasser von ihrer Frau zubereiten und dann machen Sie sich einen Grog davon. Einige Wochen später kommt die Frau verzweifelt zu dem Arzt. Ihr Mann rasiere sich jetzt stündlich. In einem Sketch, für den der vortagende Schüler in einem Lesewettbewerb sogar den 1. Preis bekommen hat, ging es um einen Taler, den ein Bergmann von seinem Lohn abgezweigt hatte. Um den unterschlagenen Taler sicher aufzubewahren, schlich er ins Schlafzimmer und steckte die Münze in den Saum des Nachthemdes. Am andern Morgen war der Taler weg. Sein Suchen fiel der Ehefrau auf. „Wenn du dat Geld verstoppen wusst, dann moss du dat auch in dien egen Nachthiämd dohn un nich in mient.“

Frauen besuchen historische Bibliothek

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 28. August 2017, 17:22 Uhr in Frauentreff.

Die Frauengruppe des Heimatvereins besucht am Montag (4. 9.) die historische Bibliothek des Gymnasiums Arnoldinum. Ulrich Kraaibeek, Lehrer am Arnoldinum und Kustos der historischen Bibliothek, wird die Gruppe über die Schätze und die Bedeutung der Sammlung informieren. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Haupteingang. In der Cafeteria der Schule findet zunächst der gemütliche Teil mit Kaffee trinken und Kuchen essen statt. Anschließend ist Gelegenheit, die historische Bibliothek zu besichtigen. Die Frauen werden gebeten, einen Kaffeebecher mitzubringen.
 

Haus Loreto bildreich geöffnet

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 11. Mai 2017, 10:03 Uhr in Frauentreff.

Von Marlene Hilgemann

Marianne Büsing vom Leitungsteam des Frauentreffs überreichte dem Referenten Karl-Heinz Rosowski ein Weinpräsent.

Die Friedrich-Hofmann-Straße kennt jeder Stemmerter. Dass sich hinter dem Namen die historische Persönlichkeit verbirgt, die einst den Ohrenspiegel erfunden hat, gehört auch zum Allgemeinwissen. Dass sich aber der frühere Kreissyndikus mit seinem Vermögen auch sozial engagiert hat, erfuhren die Damen des Frauentreffs vom Burgsteinfurter Heimatverein bei jüngsten Treffen aus dem Mund von Karl-Heinz Rosowski. Seit sechs Jahren betreut der ehemalige Berufssoldat in einem Team ehrenamtlich die noch verbliebenen 60 Schwestern vom Orden der göttlichen Vorsehung im Haus Loreto. In vielen Gesprächen und durch eigene Nachforschungen hat Rosowski eine umfangreiche Dokumentation zur Geschichte des Hauses Loreto zusammengestellt. 1904 hatte die Tochter von Friedrich Hofmann, Helene Hofmann, die Idee zum Bau eines Waisenhauses. Das vom Vater geerbte Grundstück zwischen Burgsteinfurt und Leer war der Grundstock für den Bau des Waisenhauses. Wohlhabende Gönner unterstützten das Projekt, das dann auch bis 1918 elternlosen Kindern eine Bleibe bot. Kaiser Wilhelm persönlich erteilte damals die Genehmigung für ein nicht staatlich geführtes Waisenhaus. Nach dem 1. Weltkrieg diente Haus Loreto als Haushaltungs- und Elementarschule mit Internatsunterbringung. Während des 2. Weltkrieges wurden hier verwundete Soldaten gepflegt, nach Kriegsende Flüchtlinge und Vertriebene untergebracht. Rosowski zeigte in zahlreichen Bildern die wechselvolle Baugeschichte des Gebäudekomplexes Haus Loreto. Große Anziehungskraft auf die damaligen Besucher hatte ein Bildnis der „Maria der immerwährenden Hilfe“, das Helene Hofmann in einem Baum auf dem Anwesen aufgehängt hatte. Später wurde das Bildnis in ein Relief in der Kapelle eingearbeitet. Nach 90 Jahren wurde es vor einigen Jahren gestohlen. Die vielen Fragen im Anschluss an den Vortrag zeigten das große Interesse der Frauen an den interessanten Ausführungen.

 

Frauentreff-Ausflug in goldene Zeiten

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 5. April 2017, 15:02 Uhr in Frauentreff.

Beeindruckt von der Fülle der Ausstellungsstücke aus der Werkstatt des Porzellanmalers Heinz Pettirsch lauschte die Frauentreffgruppe des Burgsteinfurter Heimatvereins den Erläuterungen von Hermann Lünnemann (4.v.l.). Fotos: Hilgemann

Einen Abstecher in goldene Zeiten unternahmen rund 40 Damen vom Frauentreff des Burgsteinfurter Heimatvereins. Es war nach der üblichen Kaffeetafel in der Niedermühle nur ein kurzer Weg bis zum Stadtmuseum. Dort führten Hermann Lünnemann und Renate Buntz die Gruppe durch die Ausstellung „Erinnerung an goldene Zeiten“. In historischen Vitrinen und Schränken präsentiert der Museumskreis des Heimatvereins bis Ende Juni eine umfangreiche Sammlung aus der Werkstatt des Porzellanmalers Heinz Pettirsch. Die Frauen waren beeindruckt von der vielfältigen Schaffensbreite, die sich in den zahlreichen Leihgaben aus Steinfurter Familien widerspiegelt.

Ein kunstvoll bemaltes Kaffeeservice weckte bei den Damen das besondere Interesse.

Von 1955 bis 1972 hatte Heinz Pettirsch in seiner Burgsteinfurter Werkstatt mit Pinseln aus Pfauenhaar und Federn Tier-, Pflanzen- und Blumenmotive in filigraner Feinarbeit auf unzählige Porzellanstücke gemalt. Aber auch typische Burgsteinfurter Motive wie Wappen oder historische Gebäude finden sich in der Ausstellung. Eine große Bodenvase mit dem Steinfurter Wappen wurde vom Fürstenhaus zur Verfügung gestellt. Bei den Frauen stieß die Ausstellung auf großes Interesse. Im Anschluss an die Führung nahmen Hermann Lünnemann und Renate Buntz die Frauengruppe mit auf eine zeitgeschichtliche Reise durch die übrigen Ausstellungsräume des Stadtmuseums und luden dazu ein, mit Freunden oder Bekannten öfter mal im Stadtmuseum vorbeizuschauen. Eine Entdeckungsreise durch die Burgsteinfurter Geschichte biete immer neue Überraschungen. Die Frauen bedankten sich bei den Verantwortlichen mit einer Spende.

Rück- und Ausblick beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. Februar 2017, 15:25 Uhr in Frauentreff.

Die Frauengruppe des Heimatvereins trifft sich am Montag (6.3.2017) zum Jahresrückblick und -ausblick in der Niedermühle und stimmt sich dabei mit frohen Liedern auf den Frühling ein. Das Treffen beginnt um 15 Uhr mit dem einleitenden Kaffeetrinken.

Frauentreff in der Schmiede Teigeler

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 30. Januar 2017, 17:38 Uhr in Frauentreff.

Der Frauentreff des Heimatvereins findet am Montag (6. Februar) in der Schmiede Teigeler, Drumstege statt. Beginn ist um 15 Uhr mit dem Kaffeetrinken, bei dem knusprige Neujahrskuchen probiert werden können. Auch die Geselligkeit soll nicht zu kurz kommen. Deshalb sind karnevalistische Beiträge erwünscht. Das Rühreieressen mit leckerem Steinofenbrot beschließt das Beisammensein. Tasse, Teller und Besteck sollen mitgebracht werden.
 

Frauen tauchen in andere Kultur ein

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 11. Oktober 2016, 15:54 Uhr in Frauentreff.

Beeindruckt von der herrlichen Ausgestaltung der Gebetsräume lauschten die Damen des Frauentreffs im Burgsteinfurter Heimatverein den Ausführungen der muslimischen Gastgeberin. Foto: Hilgemann

Eine gastfreundliche Atmosphäre empfing die 36 Frauen des Heimatvereins Burgsteinfurt bei ihrem Besuch im muslimischen Gemeindezentrum. Anlässlich ihres monatlichen Frauentreffnachmittags waren die Burgsteinfurterinnen zu einem Kennenlernbesuch vom Vorstand des Moscheevereins in die neuen Gebetsräume an der Ochtruper Straße eingeladen worden. Cemre Yilbasi, die in der Gemeinde für die Jugendarbeit zuständig ist, begrüßte die Frauen. Sofort entspann sich eine reger Fragen- und Gedankenaustausch zu Religion und Kultur. Eine Führung durch die Räumlichkeiten, die in wunderbaren Farben und Mustern beeindruckten, schloss sich an. Alle Gebetsräume im früheren Pennymarkt, traditionell nach Geschlechtern getrennt, waren von den Gemeindemitgliedern in Eigenregie ausgestaltet worden. Zuvor hatte die muslimische Gemeinde ihre Gebetsräume in der früheren Tabakfabrik Rotmann. Zum Raumkonzept gehört auch eine große Küche mit Kühlraum. Dort hatten fleißige Helferinnen frisch gebackenen Kuchen vorbereitet. Beim anschließenden Kaffeetrinken ergaben sich weitere Gelegenheiten zu vertiefenden Gesprächen. Der Nachmittag diente auch dazu, Vorurteile abzubauen. Als Resumee blieb, dass der Umgang der Generationen untereinander in beiden Religionen ähnlich ist.

Vortrag aus dem Buch des Lebens

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 10. September 2016, 15:50 Uhr in Frauentreff.

Wenn die Erinnerungen an Kindheit und Jugend wach und lebendig bleiben, dann wird aus dem sprichwörtlichen Buch des Lebens ein handfestes literarisches Manifest. Aus diesem gedruckten Buch des Lebens trug Barbara Weber beim Frauentreff des Burgsteinfurter Heimatvereins viele interessante Geschichten vor. Schon der Titel des Buches „Verlorene Heimat“ zeigt, wie sehr die heute 88-Jährige ihren Prägungen und Erlebnissen im Heimatdorf Rosgen nachhängt. Rogsen liegt zwischen Frankfurt an der Oder und Posen und gehört inzwischen zu Polen.1945 wurde Frau Weber zusammen mit ihrer Familie von dort vertrieben. Motiviert zum Schreiben wurde die Burgsteinfurterin durch einen Wettbewerb des Medienhauses Aschendorff, bei dem man eine eigene Buchveröffentlichung gewinnen konnte. Besonders wertvoll und zeitlos ist das Buch der Autorin durch die Beiträge zu ländlichen Themen wie Saat und Ernte, dem Tabakanbau und durch die humoristischen Geschichten aus dem Dorfleben vom Dorfschullehrer bis zu Dummejungenstreichen. Aber auch emotionale und nahegehende Erzählungen von Vertreibung und Besetzung waren Bestandteil des Vortrags. Gemeinsam mit vier Männern und Frauen aus ihrer ehemaligen Heimat hat sie Geschichten und Bräuche aufgeschrieben, die ansonsten sicherlich in Vergessenheit geraten würden. Barabara Weber hat sich auch zu einer leidenschaftlichen Dichterin entwickelt. Aus ihrer Sammlung trug sie zum Abschluss ihres Vortrages einige humorvolle Gedichte vor. Inge Nefigmann überreichte der Autorin im Name des Frauentreffs zum Dank ein Weinpräsent (Bild). Foto: Hilgemann.

Frauentreff im Tanzfieber

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 1. August 2016, 16:35 Uhr in Frauentreff.

Gespannt warten die Burgsteinfurter Frauentreffteilnehmerinnen auf den Rängen der Tecklenburger Freilichtbühne auf den Beginn der Saturday-Night-Fever-Vorstellung. Foto: Hilgemann

 

Wenn Engel reisen, lacht der Himmel. - Wie gewohnt konnten 38 Damen vom Frauentreff des Burgsteinfurter Heimatvereins den traditionellen Ausflug zur Freilichtbühne Tecklenburg bei herrlichem Sommerwetter genießen. Pünktlich zur Ankunft im malerischen Tecklenburg hatte Petrus den Wolken Urlaub gegeben und den Himmel blank geputzt. So konnten die Frauen die Zeit bis zur Aufführung des Musicals „Saturday Night Fever“ mit  Einkaufsbummel, Eisschlecken und einem köstlichen Abendessen überbrücken. Wie gewohnt hatte das Management der Freilichtbühne nicht mit großen Namen gegeizt. So konnten die Burgsteinfurterinnen die Tanzkünste des bekannten Sängers, Musicaldarstellers, Schauspielers und Moderators Alexander Klaws in der Rolle des Tony Manero bestaunen. Gemeinsam mit seiner Partnerin Nadja Scheiwiller als Stephanie schlüpfte der Musikprofi gekonnt in die Rolle des kleinbürgerlichen Farbenverkäufers im Schmelztiegel von New York, um seinen Traum vom Sieg in einem Tanzwettbewerb zu realisieren. Als Vorlage für die perfekte Inszenierung diente der Tanzfilm aus dem Jahr 1977 mit John Travolta. Die fetzigen Tanzeinlagen, die großartigen Songs und schauspielerischen Glanzleistungen rissen die rund 2000 Zuschauer unter dem Freilichtbühnendach förmlich von den Sitzen. Wieder einmal ein Abend, der zeigte, dass das gesamte Tecklenburger Ensemble aus Laien und Profis sich längst aus den provinziellen Niederungen zu einem hochrangigen Kulturträger gemausert hat. Die Burgsteinfurter Frauentrefflerinnen hatten auf der Rückfahrt reichlich Stoff, die Eindrücke der schönen Traumwelt zu verarbeiten.

Durch malerische Landschaft nach Wettringen

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 5. Juli 2016, 19:50 Uhr in Frauentreff.

Kein Gegenwind, kein Regen – typisches Heimatvereinswetter für die Radlerinnen vom Burgsteinfurter Frauentreff. Auf malerischen Wirtschaftswegen durch die sattgrüne Sommerlandschaft führte Aleide Diedrichkeit die 30 Frauen nach Wettringen. Dort erwartete die Frauen im Heimathaus ein umfangreiches Besuchsprogramm.