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Übersicht unserer Aktivitäten

"Weimar im Westen"

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 14. Februar 2020, 16:14 Uhr in Allgemein.

Filmabend am 19. Februar im Stadtmuseum

Der Heimatverein beginnt sein Jahresprogramm. 2020 in Koordination mit dem Kulturforum mit einem Film zum Thema Weimarer Republik: „Weimar im Westen" ist eine gute Ergänzung zu der Ausstellung im Stadtmuseum über den Zweiten Weltkrieg.  Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie und zugleich eine Zeit voller Gegensätze, politischer, sozialer und kultureller Aufbrüche. Man kann sich diese turbulente Zeit kaum vorstellen. Wie verlief sie in Westfalen? Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wurde nicht nur durch die konfliktreiche Besatzungspolitik, sondern auch wegen der eigenen Geschichte der jungen Republik erfahrbar gemacht. Vielmehr war der Westen auch ein Laboratorium für zahlreiche gesellschaftliche kulturelle und technische Experimente, etwa im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, im Verkehrswesen, der Entwicklung neuer Medien wie Radio, Bildungspolitik und Kunst. Der Film ist entstanden im Rahmen eines Projektes des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Eindrücklich wird gezeigt, dass die Demokratie und ihre Errungenschaften keine Selbstverständlichkeit sind. Auch in Westfalen erhielten nationalsozialistisch-völkische Vereine in der Republik wachsenden Zulauf, wenngleich der Westen lange Zeit als Inbegriff der Weimarer Koalition galt. Schließlich konnten jedoch die Nationalsozialisten die Landtagswahl Anfang 1933 propagandistisch für sich vereinnahmen.

Am Mittwoch (19.Februar) um  19 Uhr wird der Film im Stadtmuseum von  Dr, Stricker vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe gezeigt und kommentiert. Er wird auch für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei, alle übrigen zahlen die Kursgebühr von 6 Euro.

Der Heimatverein weist noch ausdrücklich darauf hin, dass der Filmvortrag nicht wie sonst üblich in der Niedermühle stattfindet, sondern im Stadtmuseum, Behördenhaus, An der Hohen Schule.

 

Aa gibt Kriegswaffe frei

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 7. Februar 2020, 11:17 Uhr in Allgemein.

 

Am Tag nach dem verheerenden Hochwasser im Februar 1946 zeigt sich das ganze Ausmaß der Katastrophe.

Text und Fotos: Günther Hilgemann

Stark verrostet, aber noch als ehemalige Waffe zu erkennen.

Seit Anfang September 2019 werden im Stadtmuseum zahlreiche Fotos, Dokumente, Gegenstände oder Zeitungsausschnitte zum Thema „Burgsteinfurt im II. Weltkrieg“ ausgestellt. Hans Knöpker, der den Museumskreis des Heimatvereins Burgsteinfurt leitet, ist erstaunt und überrascht, auf welche Resonanz diese Ausstellung in der Bevölkerung gestoßen ist. „Es vergeht kaum ein Tag, wo wir nicht neue Materialien zum Thema angeboten bekommen. Wir sind ständig damit beschäftigt, die Ausstellung zu ergänzen und neu zu gestalten.“ Deswegen hat sich der Verein auch entschlossen, das Thema weiter im Vordergrund zu lassen.

Bau der Fischtreppe im Jahr 2005. Hier förderte der Bagger das verrostete Maschinengewehr zu Tage.

Ein besonderes Fundstück wurde jetzt in die Ausstellung integriert. Im Jahr 2005 wurde am Schloss die Straße aufgerissen, um die Fischtreppe zu bauen. Damals hat der Bagger aus dem Geröll und Schutt im Untergrund ein stark verrostetes Maschinengewehr ans Tageslicht befördert. Das Relikt des 2. Weltkrieges wurde einem Heimatfreund übergeben. Nach 15 Jahren kam man jetzt auf den Gedanken, das alte MG aus dem Lagerplatz im Gartenschöppken in die aktuelle Ausstellung zu integrieren. Wie das Maschinengewehr in das Flussbett der Steinfurter Aa geriet, dazu gibt es spannende Vermutungen. Im Februar 1946 wurde Burgsteinfurt vom stärksten Hochwasser aller Zeiten heimgesucht. Der Hochwasserspiegel reichte bis auf die Wasserstraße. Die Schlossmühle war komplett vom Wasser eingeschlossen. Die unbändigen Fluten rissen am 6. Februar die Straße am Eingang zum Bagno komplett weg. Zu allem Unglück stürzte in der Nacht ein Jeep der damaligen britischen Besatzungstruppen, die im Steinfurter Schloss Quartier bezogen hatten, in dieses Straßenloch. Zwei Soldaten waren in den Fluten ertrunken. Ob das geborgene MG ein Relikt dieses Unfalls ist, wird sich wohl nicht klären lassen.

Das Stadtmuseum zeigt zu diesem Ereignis Bilder und stellt auch das Maschinengewehr aus. Die Öffnungszeiten des Museums sind am Sonntag von 14.30 bis 17 Uhr sowie dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.

 

Buchweizenpfannekuchenessen

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 6. Februar 2020, 16:35 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein lädt in Kooperation mit dem Heimatverein Horstmar zu seinem traditionellen Buchweizenpfannekuchenessen in die Gastwirtschaft Teepe ein. Leckere Pfannkuchen mit Speck und Zwiebeln, Äpfeln oder aus purem Buchweizen stehen zur Wahl. Ein besonderer Höhepunkt ist im Anschluss an das Essen eine Aufführung des Marionettentheaters Makkaroni. Das von den Puppenspielern Juliane und Erwin Schröder selbst geschriebene und mit viel Lokalkolorit gespickte Theaterstück „Der Korn und die Kräuterhexe“ dreht sich um die Vergabe von Schanklizenzen und heikle Umbaupläne der Schlossmühle im Stemmert von 1790. Der Termin ist Donnerstag (27. Februar). Beginn ist um 19 Uhr bei Teepe. Eine Anmeldung wird bis zum 21. Februar unter der Telefonnummer 02551 14820 erbeten.

Burgsteinfurt im Winter

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. Januar 2020, 11:16 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins lädt am 3. Februar (Montag,) um 14.45 Uhr in die Niedermühle ein. Im Anschluss an das gemeinsame Kaffeetrinken wird Günther Hilgemann in einem stimmungsvollen Lichtbildervortrag mit winterlichen Impressionen aus Steinfurt versuchen, dem Klimawandel zu trotzen. Außerdem besteht die Gelegenheit, Karten für das Musical „ Sister Act“ zu erwerben. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr mitzubringen.

Winterwanderung und Grünkohlessen

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. Januar 2020, 11:36 Uhr in Allgemein.

Die traditionelle Winterwanderung mit anschließendem Grünkohlessen des Heimatverein Burgsteinfurt findet am 19. Januar (Sonntag) statt. Die Wanderteilnehmer treffen sich um 14.30 Uhr am Bahnhof in Burgsteinfurt. Von dort aus geht es über teils unbekannte und verschlungene Wald- und Feldwege zum Hof Dudek in Sellen. Festes Schuhwerk ist hierfür notwendig. Wer nicht mitwandern kann, aber trotzdem gerne am Grünkohlessen teilnehmen möchte, sollte sich zu 17 Uhr auf dem Hof, Sellen 99 einfinden. Aufgrund der begrenzten Plätze ist unter Tel. 02551/80558 eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Radler backen Neujahrskuchen

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 4. Januar 2020, 10:28 Uhr in Allgemein.

Am 9. Januar (Donnerstag) bietet der Heimatverein für die Radelgruppe das Neujahrskuchenbacken in Lünnemanns Schöppken an.  Hierzu trifft man sich um 16 Uhr an der Horstmarer Straße.  Für Getränke und einen Imbiss wird gesorgt. Anmeldungen   werden bis Mittwoch (8. 1. 2020) unter der Rufnummer 80558 oder 01707614823 entgegengenommen.

Neues Jahresheft ist da

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 3. Januar 2020, 15:33 Uhr in Allgemein.

Das Jahresheft 2020 des Heimatvereins Burgsteinfurt – aktuell Nr. 13 – ist erschienen und wird in diesen Tagen an die Mitglieder verteilt. Auf 60 Seiten hält der Verein darin Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres und Ausblick auf die Veranstaltungen in 2020. Im Vorwort erinnert die Vorsitzende Dr. Barbara Herrrmann unter anderem an den Umzug der Bibelfliesenausstellung in die hophe Schule, die Förderung des „Dritten Ortes“, die  Erfassung der Exponate der medizinischen Sammlung in eine Datenbank.Weitere Themen sind das Ende der Krippenausstellung, der Blaudruck und das Müllerhandwerk als immaterielles Weltkulturerbe, Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, Rückblick und Ausblick auf die Vorträge in der Niedermühle, die Bilanz des Stadtmuseums, das Engagement für die Schnatsteine sowie die Jahresfahrt 2019 in die Niederlande und die geplante Tour 2020 in den Schwarzwald sowie die Radtouren mit Wilhelm Dudek.Hinzu kommen Buchbesprechungen und Termine des Jahres, darunter auch die Jahreshauptversammlung, die am 19. März ab19.30 Uhr im Landgasthof Teepe stattfindet.

Das komplette Heft kann auf dieser Seite unter Jahresheft 2020 ausgerufen werden.

Winterwanderung der Frauen

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 27. Dezember 2019, 15:17 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins startet das Vereinsjahr am 6. Januar (Montag), unter der Leitung von Inge Nefigmann mit seiner traditionellen Winterwanderung. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Bahnhof in Burgsteinfurt. Nähere Informationen sind unter der Telefonnummer 02551 / 80527 zu erhalten.

Jahresabschluss der Radler

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 12. Dezember 2019, 21:07 Uhr in Allgemein.

Zum Jahresabschluss trifft sich die Radlergruppe des Heimatvereins Burgsteinfurt am Mittwoch (18. Dezember) zum gemütlichen Adventskaffee. Die Kaffeetafel ist ab 15 Uhr gedeckt. Wer möchte, trifft sich um 14 Uhr am Autohaus Thiel am Sonnenschein zu einer kleinen Wanderung durch Sellen. Über weihnachtliche Beiträge und Anregungen für Touren im Jahr 2020 seitens der Teilnehmer würde sich der Tourenleiter Wilhelm Dudek sehr freuen. Anmeldungen sind bis Dienstagmittag (17.12.) unter den Rufnummern 80558 oder 01707614823 erforderlich.

Pedeskop dem Heimatverein geschenkt

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 6. Dezember 2019, 18:02 Uhr in Allgemein.

Prof. Uvo Hölscher, Schuster Jürgen Romahn, Renate Buntz, Hans Knöpker, Annegret Rottmann, Wilhelm Dudek und Jan-Hendrik Kerkhoff (v.l.) in der Werkstatt an der Tecklenburger Straße mit dem Pedoskop.

Annegret Rottmann und Jürgen Romahn, Nachfahren einer Burgsteinfurter Schusterfamilie in vierter Generation, haben ihr seit fast 60 Jahren nicht mehr gebrauchtes Pedoskop der medizinhistorischen Sammlung des Heimatvereins Burgsteinfurt geschenkt.

Pedoskope sind Röntgengeräte zur Überprüfung der Passform von Schuhen. Seit dem frühen 20. Jahrhundert. setzten Schuster und Schuhgeschäfte die Geräte zur Verkaufsförderung ein. Dies Gerät hat drei Öffnungen, durch die Eltern und Verkaufspersonal gleichzeitig mit dem Kind den Sitz der Schuhe überprüfen konnten.

Die Kunden und das Verkaufspersonal waren dabei unkontrolliert der Röntgenstrahlung ausgesetzt. Erst später wurde die gesundheitsgefährdende Eigenschaft der Röntgenstrahlen bekannt. Deshalb wurden die Geräte Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre aus den Schuhgeschäften verbannt. Dieses „Schätzchen“ hatte die lange Zeit unversehrt im Keller der Schusterei Rottmann überdauert und wird ab sofort im Stadtmuseum Burgsteinfurt gezeigt.