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Übersicht unserer Aktivitäten

Pedeskop dem Heimatverein geschenkt

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 6. Dezember 2019, 18:02 Uhr in Allgemein.

Prof. Uvo Hölscher, Schuster Jürgen Romahn, Renate Buntz, Hans Knöpker, Annegret Rottmann, Wilhelm Dudek und Jan-Hendrik Kerkhoff (v.l.) in der Werkstatt an der Tecklenburger Straße mit dem Pedoskop.

Annegret Rottmann und Jürgen Romahn, Nachfahren einer Burgsteinfurter Schusterfamilie in vierter Generation, haben ihr seit fast 60 Jahren nicht mehr gebrauchtes Pedoskop der medizinhistorischen Sammlung des Heimatvereins Burgsteinfurt geschenkt.

Pedoskope sind Röntgengeräte zur Überprüfung der Passform von Schuhen. Seit dem frühen 20. Jahrhundert. setzten Schuster und Schuhgeschäfte die Geräte zur Verkaufsförderung ein. Dies Gerät hat drei Öffnungen, durch die Eltern und Verkaufspersonal gleichzeitig mit dem Kind den Sitz der Schuhe überprüfen konnten.

Die Kunden und das Verkaufspersonal waren dabei unkontrolliert der Röntgenstrahlung ausgesetzt. Erst später wurde die gesundheitsgefährdende Eigenschaft der Röntgenstrahlen bekannt. Deshalb wurden die Geräte Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre aus den Schuhgeschäften verbannt. Dieses „Schätzchen“ hatte die lange Zeit unversehrt im Keller der Schusterei Rottmann überdauert und wird ab sofort im Stadtmuseum Burgsteinfurt gezeigt.

Adventsaktion im Stadtmuseum

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 4. Dezember 2019, 18:00 Uhr in Allgemein.

Zum Beginn des neuen Kirchenjahres präsentiert sich das Stadtmuseum an der Hohen  Schule adventlich geschmückt. Schon Tradition ist es, in die Fenster des früheren Behördenhauses kleine Holzmodelle verschiedener Burgsteinfurter Häuser zu stellen. Vor dem Haus darf auch der Adventskranz nicht fehlen.

Zum Nikolausmarkt in Burgsteinfurt vom 6. bis 8. Dezember lädt der Museumskreis zu besonderen Aktionen ein, da die Krippenausstellung in der Kreissparkasse, die zuvor 40 Jahre lang jeweils in der Adventszeit stattfand, nicht mehr durchgeführt wird.  Bei Spritzgebäck, Vanille-Kipferl, Haferflockenplätzchen, Kaffee, Kinderpunsch und Glühwein werden die Besucher über die Weihnachtszeit während des Zweiten Weltkrieges und der Nazi-Zeit informiert. Hitler statt Jesus, so wollten die Nazis Weihnachten als Fest der Helden- und Totenverehrung umdeuten. Das Evangelium sollte durch Frau Holle als Hüterin des ungeborenen Lebens und Lebensmutter verdrängt werden. Weihnachten wurde zum Fest der allgemeinen Mutterschaft stilisiert.Außerdem wird eine Bilderserie über Stemmert im Zweiten Weltkrieg gezeigt.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Lesung von Weihnachtsgeschichten auf platt am Sonntag (8.12.) ab 15 Uhr, die Hans Knöpker im Museum vortragen wird.

Das Museum ist am Freitag ab 16 Uhr, am Samstag ab 15 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr geöffnet. Dann werden auch Bücher – Kreisjahrbücher, Bildbände von Cornelia Balster- Geschichte der Brauerei Rolinck und andere – verkauft.

Die Blaudruckwerkstatt des Heimatvereins an der Kirchstraße 4 ist während des Nikolausmarktes jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Adventlicher Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 25. November 2019, 11:42 Uhr in Allgemein.

Zum Abschluss des Frauentreffjahres lädt die Frauengruppe des Heimatvereins zu ihrer Adventsfeier ein. Am 2. Dezember (Montag) treffen sich die Frauen um 15 Uhr in der festlich geschmückten Niedermühle. Neben guter Stimmung soll bitte Kaffeegeschirr mitgebracht werden.

Kreisjahrbuch mit Burgsteinfurter Geschichte(n)

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 2. November 2019, 11:09 Uhr in Allgemein.

Mit sieben Artikeln ist Burgsteinfurt im Kreisjahrbuch 2020 gut vertreten.So berichtet Hermann Josef Pape über den Genre Maler Franz Wieschebrink, der von der Fürstin Wilhelmmine zu Bentheim und Steinfurt, gemeinsam mit den eigenen Kindern, im Malen unterrichtet wurde. Seine Werke befinden sich heute im Museum Breslau, im Ceviko Museo Revoltelle in Trient, im Milvaukee Art Museum und im Landesmuseum Münster.
Gleich mit zwei Aufsätzen ist Helma Freese, geborene Doßler, im Kreisjahrbuch vertreten. Einmal berichtet sie über den Sprengbombenangriff auf Burgsteinfurt am 17. März 1945, der sie im Keller der Burgsteinfurter Sparkasse verschüttete und über nachbarschaftliche Verbindungen auf dem Lande in diesem Fall in Schmedehausen.
Gottfried Bercks hat sich mit dem Mahnmal am Bagnoeingang beschäftigt, das für die Kriegstoten des zweiten Weltkrieges steht und gegenüber der Obeliskenanlage für den ersten Weltkrieg ein Schattendasein führt.
Monika Budde stellt die Camphill Werkstätten in Burgsteinfurt/Sellen vor, die aus gebrauchten Oberhemden Taschen nähen und zum Verkauf anbieten.
Raimar Bage lässt den Konzertsaal im Bagno als Leuchtturm der Region neu erstehen. Anlass war die Überreichung des Kulturpreises 2018 an den Bagno Kulturkreis.
Das Jahrbuch wird vom Heimatverein Burgsteinfurt am kommenden Dienstag, den 05. November, bei dem Bildervortrag von Günther Hilgemann ab 18,30 Uhr in der Niedermühle angeboten. Beginn des Vortrages, der in Kooperation mit dem Kultur-Forum angeboten wird, ist 19 Uhr.

Medizintechnik und Patientensicherheit

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 28. Oktober 2019, 16:18 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am 4. November (Montag) um 15 Uhr in die Niedermühle ein. Zu Gast ist Dr. Uvo Hölscher, ehemaliger Professor der Fachhochschule und Beiratsmitglied des Heimatvereins. Er wird einen Vortrag halten zum Thema: Medizintechnik und Patientensicherheit. Die Organisatorinnen freuen sich auf einen informativen Nachmittag. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr mitzubringen.

Ein Dach über dem Kopf des Herrgotts

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 28. Oktober 2019, 16:05 Uhr in Allgemein.

Vortrag in der Niedermühle

Gepflegte Kapellen wie diese auf dem Hof Schulze Althoff zwischen Schöppingen und Eggerode sind beliebte Ziele bei Radausflügen. Foto: Hilgemann

„Der Herrgott soll auch ein Dach über dem Kopf haben.“ Sprüche wie dieser sind im Münsterland ein Ausdruck des bodenständigen Volksglaubens. So findet man in den Kreisen Steinfurt, Borken und Coesfeld zahlreiche gepflegte Kapellen und Kapellchen, die baulich und kunstvoll den Glauben an die Macht des höheren Wesens widerspiegeln. Stellvertretend bilden Heilige und christliche Ereignisse die Grundlage für die Hoffnung auf Wohlergehen und Rettung vor Gefahren.

 Günther Hilgemann hat bei seinen regelmäßigen Radausflügen in die nähere Umgebung zahlreiche dieser herrlichen Kunstwerke aufgespürt. Jede dieser kleinen Glaubensstätten hat ihre eigene Geschichte. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Hingabe sich Nachbarschaften, Vereine und Gemeinden der Pflege und Erhaltung der Kapellen widmen und die oft schlichten Gebäude über Jahrhunderte erhalten haben. In zahlreichen Bildern lässt Hilgemann die Schönheit der kleinen Kulturstätten aufleuchten. Gleichzeitig soll dieser Vortrag auch Anregungen geben, die beliebten Fahrradausflüge in die nähere Umgebung mit attraktiven Zielen zu verbinden.

Der Vortrag findet am 5. November (Dienstag) um 19 Uhr in der Niedermühle in Kooperation mit dem Kultur-Forum-Steinfurt statt. Für Mitglieder des Heimatvereins ist sie kostenfrei. Alle anderen müssen die Kursgebühr der VHS von 6 € zahlen.

Tödliche Medizin der Nazis

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 16. Oktober 2019, 11:17 Uhr in Allgemein.

Dr. Willi Feld (Mitte) mit seiner Frau im Gespräch mit Gottfried Bercks vom Heimatverein. Foto: Menebröcker

Mit einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte beschäftigte sich der Historiker Dr. Willi Feld gemeinsam mit seiner Frau am Dienstagabend (15.10.) in der voll besetzten Niedermühle. Sein Thema: „Tödliche Medizin – Opfer des NS-Gesundheitssystems in Burgsteinfurt und Borghorst“. 120 000 „lebensunwerte Menschen“ seien während der Nazi-Zeit ermordet worden, zwölf Opfer in Steinfurt nachgewiesen, die Zahl dürfte aber noch höher sein, so Dr. Feld. Hinzu kamen Zwangssterilisierungen, um der „Degeneration des deutschen Volkskörpers“ entgegenzuwirken. Der Druck sei zum Teil so immens gewesen, dass die betroffenen die Sterilisation selbst beantragt haben.  Es wurden so genannte Erbgesundheitsgerichte eingerichtet, für Steinfurt war ein Gericht in Münster zuständig.  Betroffen waren unter anderem Blinde, Taube Epileptiker, Schizophrene, Alkoholiker, Asoziale.

Während der Zeit des Nationalsozialismus sei die „Rassenpflege“ als Lebensfrage eines Volkes dargestellt worden. 1939 erschien in der örtlichen Burgsteinfurter Presse ein Artikel über den Rassegedanken, in dem die Notwendigkeit der „Bereinigung“ wie bei Ackerbau und Viehzucht dargestellt wurde, so Dr. Feld weiter.

Der Referent schilderte namentlich mehrere Einzelfälle aus den Steinfurter Ortsteilen, darunter auch Opfer, die sich selbst das Leben nahmen, „weil sie nicht damit fertig wurden, zu den ‚Lebensunwerten´ zu gehören“. Den Rassegesetzen gab der Historiker eine Mitschuld an diesen Selbstmorden.

Er ging weiter auf die Aktion T4 ein, eine Tarnorganisation, die für die Ermordung von Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen verantwortlich war. In Berlin, Tiergartenstraße 4, wurde dazu eine Zentralstelle eingerichtet.  Hitler hatte dafür keine staatliche Institution beauftragt, sondern seine private Kanzlei. Sie war zuständig für die Erfassung der potenziellen Opfer durch Meldebögen, die die Anstalten für ihre Patienten ausfüllen mussten, sowie für die Bestellung von ärztlichen Gutachtern. Diese  zentralstelle traf anhand von Kopien der Meldebögen die Entscheidung über das Schicksal der Kranken und Behinderten und wählten geeignete Tötungsanstalten aus.

Rund 30000 Krankenakten von Opfern der NS-Euthanasie sind im Bundesarchiv in Berlin gespeichert. Sie enthält unter anderem Namen, Geburtsdaten und Anstaltsorte zu den Opfern der Tötungsverbrechen. Ein Gutachten des früheren Vizepräsidenten des Berliner Verfassungsgerichtshofs, Ehrhardt Körting, aus dem Jahr 2014, kam zu dem Schluss, dass durch Wiedergabe von Namen, Geburts- und Sterbedaten der Opfer keine schutzwürdigen Belange der Angehörigen verletzt würden.

„Nach intensivem fachlichen Austausch und vor dem Hintergrund des breiten Einvernehmens darüber, dass im Zeitalter der Inklusion die Opfer der NS-Euthanasie nicht länger verschwiegen werden dürfen und ein liberalerer Umgang mit den archivischen Quellen zur NS-"Euthanasie" im Interesse der wissenschaftlichen und familiengeschichtlichen Forschung geboten ist, hat sich das Bundesarchiv zur Veröffentlichung der Erschließungsdaten entschlossen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesarchivs vom 30. August 2018.

Wie Dr. Feld in der Niedermühle berichtete habe auch er sich nach eingehender Überlegung dazu entschlossen, die Namen der Opfer aus Burgsteinfurt und Borghorst öffentlich zu nennen. Seinem Vortrag folgte zunächst betretenes Schweigen.

Euthanasie zur Nazi-Zeit

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18:16 Uhr in Allgemein.

Vortrag von Dr. Willi Feld

Am 15. Oktober  (Dienstag) findet um 19 Uhr in der Niedermühle in Burgsteinfurt ein Vortrag von Dr. Willi Feld (Bild) statt, der sich mit dem Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten und seine Auswirkungen auf Steinfurter Bürger auseinandersetzt. Euthanasie bedeutet ursprünglich Sterbehilfe. Gemeint ist damit die Erleichterung des auf qualvolle Weise zu Ende gehenden Lebens. Eine gefährliche Verfälschung erfuhr der Begriff im Zusammenhang mit der um die Wende zum 20. Jahrhundert aufkommenden Rassenlehre. Daraus ging schließlich das sogenannte Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten hervor, dessen Umsetzung zwischen 1940 und 1945 mehr als 200 000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen das Leben kostete. Der Vortrag untersucht, wie viele der Opfer dieses Euthanasieprogramms aus Borghorst und Burgsteinfurt stammten, wie sie hießen und was im Einzelnen wann und wo mit ihnen geschah. Es beschreibt aber auch an einem Beispiel, dass es gelegentlich und unter bestimmten Umständen durchaus möglich war, einen bereits zur Ermordung festgelegten Kranken noch zu retten.

Der Vortrag wird in Kooperation mit dem Kultur Forum Steinfurt durchgeführt. Für Mitglieder des Heimatvereins Burgsteinfurt ist die Teilnahme kostenlos; alle anderen zahlen die Kursgebühr von  sechs Euro.

Marionettentheater begeistert Frauen

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18:05 Uhr in Allgemein.

Marlene Hilgemann vom Burgsteinfurter Frauentreff bedankte sich beim Ehepaar Schröder und der Gastgeberin Helma Sallandt mit einem Präsent.

Volles Haus in der stilvoll eingerichteten historischen Küche von Helma Sallandt beim Marionettentheater „Der Korn und die Kräuterhexe“. Julia und Erwin Schröder bereiteten dem Frauentreff des Burgsteinfurter Heimatvereins einen vergnüglichen Nachmittag. Die selbsterdachte Geschichte um die Vergabe von Schanklizenzen und heikle Umbaupläne der Schlossmühle im Stemmert von 1790 war gespickt mit Lokalkolorit. Aufhänger für das Drehbuch ist das damalige Kornbrennverbot wegen Getreidemangels. Um diesen Grundstock webten die Schröders eine von Intrigen und Eifersucht gespickte Geschichte, die am Ende zur Herstellung des beliebten Wacholderschnapses führte. Schon beim Empfang der Damen stimmte das stilvoll gekleidete Ehepaar auf das Stück ein. Mit einem vornehm gehauchten Handkuss und einem kredenzten Kräuterwacholderschnaps aus dem Zinnlöffel kam sofort echte Stimmung auf. Nach dem professionell aufgeführten Stück ergab sich noch die Gelegenheit, bei Getränken und Gebäck einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Insgesamt eine mentale, aber auch körperliche Höchstleistung der Protagonisten, die von den Frauen begeistert beklatscht wurde.

Zeit des Aufschwungs in Bildern

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 27. September 2019, 17:54 Uhr in Allgemein.

Cornelia Balzer stellt neues Buch vor

Für Hans Knöpker (rechts) war der die Vorstellung des neuen Bildbandes wie eine Bescherung zu Weihnachten.

Bei vielen Besuchern wurden Erinnerungen an die eigene Jugendzeit wach, als die Fotografin Cornelia Balzer in der voll besetzten Niedermühle ihren neuen Bildband „Burgsteinfurt in den 50er und 60er Jahren“ vorstellte. Sie knüpfte damit nach drei Jahren an ihren ersten Band „Burgsteinfurt in alten Fotografien“ an.

Aufgeregt und neugierig zeigte sich bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste der 2. Vorsitzende des Heimatvereins, Hans Knöpker. Er freute sich, mit welcher Sorgfalt Cornelia Balzer die Fotos für das Buch ausgewählt hat. Balzer selbst berichtete, dass sie zunächst aus 5000 Negativen 500 Bilder ausgesucht habe, diese aber nochmals auf 200 habe reduzieren müssen, die in 13 Kapiteln Eingang in den Fotoband gefunden haben. Ein Leitmotiv ihrer Arbeit war der Satz „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“. Das Buch lässt die Zeit des Wiederaufbaus nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg – exemplarisch dargestellt durch die Hohe Schule und die evangelische Kleine Kirche, die nur noch Ruinen waren – bis zum Wirtschaftswunder lebendig werden. Prominente Gäste der Stadt Burgsteinfurt, Stadt- und Schützenfeste, die Geschäftswelt, neue Baugebiete sind nur einige Stichpunkte. Beeindruckend auch die Bilder der Drogerie Flintermann, von der früheren Gaststätte Künne, vom Wirtschaftsleben (Walterscheid und Juteweberei) sowie von der Umgestaltung der Innenstadt (Abbau des Sockels für die Statue des Kaiser-Wilhelm-Denkmals), Modeaufnahmen.

Es gab kaum ein Ereignis in den 50er und 60er Jahren, bei dem Balzers Vater Hans nicht mit der Kamera dabei war. Er hatte das Geschäft von seinem Schwiegervater Hermann Kiepker übernommen.

Der Fotoband ist für 19,99 Euro im örtlichen Buchhandel und im Fotohaus von Cornelia Balzer an der Steinstraße erhältlich.