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Übersicht unserer Aktivitäten

Rückblick und Vorschau beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 24. Februar 2020, 16:00 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am 2. März (Montag) um 14:45 Uhr in die Niedermühle ein. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken mit leckerem Rosinenbrot wird Marlene Hilgemann einen Rückblick auf  die Aktivitäten des vergangenen Jahres und eine Vorschau auf die aktuellen Planungen geben. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr und ein Tafelmesser mitzubringen.

Filmabend zur Weimarer Republik

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 22. Februar 2020, 17:48 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein und das Kulturforum boten den geeigneten Rahmen für den Filmvortrag über die Weimarer Republik, die Deutschlands erste Demokratie und zugleich voller Gegensätze war. Politische Aufbrüche, soziale und kulturelle Fortschritte standen auf der einen Seite sozialen Konflikten und extremer Gewalt gegenüber. Auf Basis von historischen Filmaufnahmen, die aus einer Vielzahl von Archiven zusammengetragen wurden, gaben dem Film einen lebendigen Einblick in die Zeit von 1918 - 1933. Historiker und Geologen aus ganz NRW stellen in Interviews die Ereignisse und Entwicklungen in den historischen Kontext und verdeutlichen die weitreichenden Auswirkungen bis in die heutige Zeit.

Projekt "Dritter Ort" nimmt Fahrt auf

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 22. Februar 2020, 17:30 Uhr in Allgemein.

Präsentierten das Burgsteinfurter Projekt in Dortmund u.a. Klaus Kaiser (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft - 2. v.r.): Baudezernent Hans Schröder, Dr. Peter Krevert und Dr. Barbara Herrmann. Foto: VHS.

In der ehemaligen alten jüdischen Schule in Burgsteinfurt soll ein gemeinsamer Ort des kulturellen Lernens entstehen, der gleichzeitig als Bindeglied umliegender Kulturangebote fungieren soll. Eine vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW eingesetzte Jury hat die gute Vernetzung vor Ort und den historischen Zusammenhang hervorgehoben und zur Konzeptentwicklung 50 000 Euro bewilligt.

Unter Federführung des Ministeriums gehören der Jury unter anderem an:  Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Juryvorsitz), Claus Hamacher, Beigeordneter beim Städte- und Gemeindebund, Claudia Hollstein, Referentin im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Harald Pilzer, bis 2017 Vorsitzender des Verbands der Bibliotheken NRW, Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, bis 2017 Mitglied des Landtags NRW, Harriet Völker, Programmreferentin TRAFO (Programm der Kulturstiftung des Bundes zu Transformation von Kultureinrichtungen im ländlichen Raum).

 Zu einer Ideenschmiede hatten sich am 13. Februar Vertreter von mehr als 18 Steinfurter Organisationen in ehemaligen Behördenhaus an der Hohen Schule getroffen, am 19. Februar stellten der Steinfurter Baudezernent Hans Schröder und die HV-Vorsitzende Dr. Barbara Herrmann das Projekt in Dortmund vor. „Wir wollen mit der ehemaligen jüdischen Schule keine neue Gedenkstätte schaffen, sondern den geschichtsträchtigen Ort neu beleben“, so Herrmann.

Das Projekt will zu neuen Kooperationen anregen und auch junge Leute einbeziehen. Einbezogen in die Planung wird auch der Garten der Hohen Schule, der ein Begegnungsort zum Verweilen, Mitmachen, Neu-Entdecken und Lernen werden soll.

Dritte Orte sind Plätze des Zusammentreffens und bieten Menschen die Möglichkeit der Begegnung mit Kunst und Kultur in ländlichen Räumen. Deswegen fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Konzeptentwicklung und -umsetzung für solche Orte der Begegnung.

Das neue Förderprogramm hat eine Laufzeit von 2019 bis 2023 und ist aufgeteilt in zwei Förderphasen:

  • Förderphase 1: Entwicklung von Konzepten für die (Weiter-)Entwicklung einer Kultureinrichtung zu einem "Dritten Ort" (Laufzeit 10/2019 bis 09/2020)
  • Förderphase 2: Umsetzung von Konzepten "Dritter Orte" (Laufzeit 02/2021 bis 12/2023)

Für die Jahre 2019 bis 2023 sind, vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch den Haushaltsgesetzgeber, Fördermittel in Höhe von rund 10 Mio. Euro eingeplant.

17 Vorhaben erhielten in der ersten Phase des Förderprogramms eine Konzeptförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, darunter auch das gemeinsame Projekt des Heimatvereins mit Dampfross e.V.. Jetzt bleibt abzuwarten, ob auch Mittel der Förderphase 2 bewilligt werden.


 

Jahresfahrt in den Schwarzwald

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 20. Februar 2020, 11:21 Uhr in Allgemein.

Ab 2. März anmelden

Die Erlebnisfahrt des Heimatvereins im Sommer 2020 führt diesmal in den Schwarzwald. Die Vorbereitungen für die große Fahrt vom 8. bis 11. August 2020 in den mittleren Schwarzwald durch die Familien Lindhof und Helker sind abgeschlossen. 

Für die Übernachtung wurde ein Drei-Sterne- Hotel mit Wellnessabteilung und Schwimmbad gefunden. Von dort aus geht es dann an zwei Tagen auf große Besichtigungs- und Erkundungsfahrt.

Am ersten Tag führt die Route vorbei an der weltgrößten Kuckucksuhr durch den mittleren Schwarzwald und durch das bekannte Glottertal zu einem Abstecher und Aufenthalt in Freiburg. Der zweite Tag beginnt mit einer Fahrt über die Schwarzwaldhöhenstraße in die faszinierende Fachwerkstadt Gengenbach (Foto). Ein erfahrener Reiseleiter steht als Begleiter zur Verfügung. Für die Hin- und Rückfahrt wurden ebenfalls interessante Ziele ausgewählt.

Verbindliche Anmeldungen mit anschließender Zahlung des Reisepreises für diese Fahrt können ab dem 2. März persönlich im Provinzial-Büro Lindhof-Kolthoff, Wilhelmsplatz, oder unter der Telefon-Nr. 02551-14920 zu den Öffnungszeiten erfolgen.

Der Reisepreis inklusive erweiterter Halbpension liegt bei etwa 350 Euro pro Person,  Einzelzimmer stehen nur begrenzt zur Verfügung (Zuschlag 30 Euro).

Nach der Anmeldung gibt es weitere ausführliche Informationen.

"Weimar im Westen"

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 14. Februar 2020, 16:14 Uhr in Allgemein.

Filmabend am 19. Februar im Stadtmuseum

Der Heimatverein beginnt sein Jahresprogramm. 2020 in Koordination mit dem Kulturforum mit einem Film zum Thema Weimarer Republik: „Weimar im Westen" ist eine gute Ergänzung zu der Ausstellung im Stadtmuseum über den Zweiten Weltkrieg.  Die Weimarer Republik war Deutschlands erste Demokratie und zugleich eine Zeit voller Gegensätze, politischer, sozialer und kultureller Aufbrüche. Man kann sich diese turbulente Zeit kaum vorstellen. Wie verlief sie in Westfalen? Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wurde nicht nur durch die konfliktreiche Besatzungspolitik, sondern auch wegen der eigenen Geschichte der jungen Republik erfahrbar gemacht. Vielmehr war der Westen auch ein Laboratorium für zahlreiche gesellschaftliche kulturelle und technische Experimente, etwa im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, im Verkehrswesen, der Entwicklung neuer Medien wie Radio, Bildungspolitik und Kunst. Der Film ist entstanden im Rahmen eines Projektes des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Eindrücklich wird gezeigt, dass die Demokratie und ihre Errungenschaften keine Selbstverständlichkeit sind. Auch in Westfalen erhielten nationalsozialistisch-völkische Vereine in der Republik wachsenden Zulauf, wenngleich der Westen lange Zeit als Inbegriff der Weimarer Koalition galt. Schließlich konnten jedoch die Nationalsozialisten die Landtagswahl Anfang 1933 propagandistisch für sich vereinnahmen.

Am Mittwoch (19.Februar) um  19 Uhr wird der Film im Stadtmuseum von  Dr, Stricker vom Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe gezeigt und kommentiert. Er wird auch für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Für Mitglieder des Heimatvereins ist die Veranstaltung kostenfrei, alle übrigen zahlen die Kursgebühr von 6 Euro.

Der Heimatverein weist noch ausdrücklich darauf hin, dass der Filmvortrag nicht wie sonst üblich in der Niedermühle stattfindet, sondern im Stadtmuseum, Behördenhaus, An der Hohen Schule.

 

Aa gibt Kriegswaffe frei

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 7. Februar 2020, 11:17 Uhr in Allgemein.

 

Am Tag nach dem verheerenden Hochwasser im Februar 1946 zeigt sich das ganze Ausmaß der Katastrophe.

Text und Fotos: Günther Hilgemann

Stark verrostet, aber noch als ehemalige Waffe zu erkennen.

Seit Anfang September 2019 werden im Stadtmuseum zahlreiche Fotos, Dokumente, Gegenstände oder Zeitungsausschnitte zum Thema „Burgsteinfurt im II. Weltkrieg“ ausgestellt. Hans Knöpker, der den Museumskreis des Heimatvereins Burgsteinfurt leitet, ist erstaunt und überrascht, auf welche Resonanz diese Ausstellung in der Bevölkerung gestoßen ist. „Es vergeht kaum ein Tag, wo wir nicht neue Materialien zum Thema angeboten bekommen. Wir sind ständig damit beschäftigt, die Ausstellung zu ergänzen und neu zu gestalten.“ Deswegen hat sich der Verein auch entschlossen, das Thema weiter im Vordergrund zu lassen.

Bau der Fischtreppe im Jahr 2005. Hier förderte der Bagger das verrostete Maschinengewehr zu Tage.

Ein besonderes Fundstück wurde jetzt in die Ausstellung integriert. Im Jahr 2005 wurde am Schloss die Straße aufgerissen, um die Fischtreppe zu bauen. Damals hat der Bagger aus dem Geröll und Schutt im Untergrund ein stark verrostetes Maschinengewehr ans Tageslicht befördert. Das Relikt des 2. Weltkrieges wurde einem Heimatfreund übergeben. Nach 15 Jahren kam man jetzt auf den Gedanken, das alte MG aus dem Lagerplatz im Gartenschöppken in die aktuelle Ausstellung zu integrieren. Wie das Maschinengewehr in das Flussbett der Steinfurter Aa geriet, dazu gibt es spannende Vermutungen. Im Februar 1946 wurde Burgsteinfurt vom stärksten Hochwasser aller Zeiten heimgesucht. Der Hochwasserspiegel reichte bis auf die Wasserstraße. Die Schlossmühle war komplett vom Wasser eingeschlossen. Die unbändigen Fluten rissen am 6. Februar die Straße am Eingang zum Bagno komplett weg. Zu allem Unglück stürzte in der Nacht ein Jeep der damaligen britischen Besatzungstruppen, die im Steinfurter Schloss Quartier bezogen hatten, in dieses Straßenloch. Zwei Soldaten waren in den Fluten ertrunken. Ob das geborgene MG ein Relikt dieses Unfalls ist, wird sich wohl nicht klären lassen.

Das Stadtmuseum zeigt zu diesem Ereignis Bilder und stellt auch das Maschinengewehr aus. Die Öffnungszeiten des Museums sind am Sonntag von 14.30 bis 17 Uhr sowie dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.

 

Buchweizenpfannekuchenessen

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 6. Februar 2020, 16:35 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein lädt in Kooperation mit dem Heimatverein Horstmar zu seinem traditionellen Buchweizenpfannekuchenessen in die Gastwirtschaft Teepe ein. Leckere Pfannkuchen mit Speck und Zwiebeln, Äpfeln oder aus purem Buchweizen stehen zur Wahl. Ein besonderer Höhepunkt ist im Anschluss an das Essen eine Aufführung des Marionettentheaters Makkaroni. Das von den Puppenspielern Juliane und Erwin Schröder selbst geschriebene und mit viel Lokalkolorit gespickte Theaterstück „Der Korn und die Kräuterhexe“ dreht sich um die Vergabe von Schanklizenzen und heikle Umbaupläne der Schlossmühle im Stemmert von 1790. Der Termin ist Donnerstag (27. Februar). Beginn ist um 19 Uhr bei Teepe. Eine Anmeldung wird bis zum 21. Februar unter der Telefonnummer 02551 14820 erbeten.

Burgsteinfurt im Winter

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 27. Januar 2020, 11:16 Uhr in Allgemein.

Der Frauentreff des Heimatvereins lädt am 3. Februar (Montag,) um 14.45 Uhr in die Niedermühle ein. Im Anschluss an das gemeinsame Kaffeetrinken wird Günther Hilgemann in einem stimmungsvollen Lichtbildervortrag mit winterlichen Impressionen aus Steinfurt versuchen, dem Klimawandel zu trotzen. Außerdem besteht die Gelegenheit, Karten für das Musical „ Sister Act“ zu erwerben. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr mitzubringen.

Winterwanderung und Grünkohlessen

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 11. Januar 2020, 11:36 Uhr in Allgemein.

Die traditionelle Winterwanderung mit anschließendem Grünkohlessen des Heimatverein Burgsteinfurt findet am 19. Januar (Sonntag) statt. Die Wanderteilnehmer treffen sich um 14.30 Uhr am Bahnhof in Burgsteinfurt. Von dort aus geht es über teils unbekannte und verschlungene Wald- und Feldwege zum Hof Dudek in Sellen. Festes Schuhwerk ist hierfür notwendig. Wer nicht mitwandern kann, aber trotzdem gerne am Grünkohlessen teilnehmen möchte, sollte sich zu 17 Uhr auf dem Hof, Sellen 99 einfinden. Aufgrund der begrenzten Plätze ist unter Tel. 02551/80558 eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Radler backen Neujahrskuchen

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 4. Januar 2020, 10:28 Uhr in Allgemein.

Am 9. Januar (Donnerstag) bietet der Heimatverein für die Radelgruppe das Neujahrskuchenbacken in Lünnemanns Schöppken an.  Hierzu trifft man sich um 16 Uhr an der Horstmarer Straße.  Für Getränke und einen Imbiss wird gesorgt. Anmeldungen   werden bis Mittwoch (8. 1. 2020) unter der Rufnummer 80558 oder 01707614823 entgegengenommen.