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Übersicht unserer Aktivitäten

Vortrag verschoben

Verfasst von R.Menebröcker, Gestern, 16:47 Uhr in Allgemein.

Der Vortrag „Recht und Unrecht, das Protokollbuch des Steinfurter Richters Gerd von Scheven aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts”, den Sebastian Schröder auf Einladung des Kulturforums Steinfurt und des Burgsteinfurter Heimatvereins am 21. April  halten sollte, wird auf einen unbestimmten Zeitpunkt (eventuell im nächsten Jahr) verschoben. Gleichzeitig weist der Heimatverein darauf hin, dass der Mühlentag (Pfingstmontag, 1. Juni 2020) erstmals seit der Niedermühlen-Renovierung ausfallen muss.

Vor von Schevens Richterstuhl traten Schwerverbrecher, Kleinkriminelle, Ersttäter oder stadtbekannte Delinquenten. Das Ahnden von Raub und Diebstahl, Ehebruch und Sexualdelikten sowie Körperverletzung und Beleidigungsklage gehörte zu seinem Zuständigkeitsbereich. Detailliert berichtete von Schemen über diese seine Tätigkeit und belegt eindrucksvoll, wie die Bürger damals gelebt und wie gestritten haben, aber auch, wie sie sich wieder vertragen haben. Immer wieder tauchen aus der umfangreichen Steinfurter Geschichte Details auf, die noch nicht bekannt und in das Gesamtbild einzuordnen sind. Darüber wird Sebastian Schröder wegen der Corona-Pandemie nun zu einem späteren Zeitpunkt berichten.


 

Masken nähen für das Krankenhaus

Verfasst von R.Menebröcker, Freitag, 27. März 2020, 12:09 Uhr in Allgemein.

KulturForumSteinfurt und Heimatverein Burgsteinfurt rufen Ehrenamtliche dazu auf, Masken für das Krankenhaus zu nähen. Wer Lust und Zeit hat und außerdem eine Nähmaschine besitzt, kann mitmachen. Der Heimatverein stellt den Stoff zur Verfügung, die Firma Hinsenkamp das notwendige Schrägband. Wie Masken genäht werden, dazu erhalten Mitmachende Informationen über das KulturForumSteinfurt, ebenso eine Vorlage zur Erstellung der Masken. Die Masken sollen nicht verkauft werden, deshalb hoffen die Initiatorinnen Barbara Herrmann und Annette Rehaag vom Heimatverein auf viele ehrenamtliche Rückmeldungen. Dirk Schmedding, Geschäftsführer des UKM-Marienhospital-Steinfurt, freut sich über dieses Vorhaben und wünscht sich ebenfalls, dass auf diese Weise viele neue Masken für Steinfurt zur Verfügung stehen. „In einer möglicherweise sich verschlimmernden Situation können wir jede Hilfe gebrauchen“, so Schmedding. Da diese Nähaktion aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht in gemeinsamer Runde in der Hohen Schule oder in der Niedermühle erfolgen darf, sollte jeder/jede die Masken zu Hause nähen. Ein Foto der getanen Arbeit Zuhause kann aber beim KulturForumSteinfurt eingereicht werden. Annette Rehaag und ihre Kollegin Elisabeth Wrobel, die sonst in der Blaudruckwerkstatt des Heimatvereins aktiv sind, geben gerne praktische Tipps und Hilfestellungen und legen selbst Hand an. Die Vereine „Wie wollen wir leben“ und „Dampfross e.V.“ haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. „Vielleicht gelingt es auf diese Weise, den vielen medizinischen Helferinnen und Helfern in Steinfurt, die die gesundheitliche Versorgung für uns alle aufrecht erhalten, mit dieser Aktion nicht nur die Masken zur Verfügung zu stellen, sondern gleichzeitig auch Danke zu sagen, für den systemrelevanten Einsatz, den sie Tag für Tag für uns erbringen“, so Barbara Herrmann. Sie sind es, die in höchstem Maße selbst gefährdet sind.

Diese Masken sind keine echten Atemschutzmasken, die Schutz vor Viren bieten, sie verhindern aber trotzdem das Verteilen von Tröpfchen. Die Masken werden aus einem Baumwoll- und Halbleinenstoff hergestellt, so dass sie bei 60 Grad waschbar sind. Da die Viren bei 60 Grad sterben, sind die Masken so mehrfach einsatzfähig. Annette Rehaag hat die Stoffe bereits waschen lassen, so dass die Aktion ab Mittwoch (1. April – kein Aprilscherz) starten kann. Interessierte Näherinnen melden sich bitte beim KulturForumSteinfurt unter Telefon 02551/148-20 oder unter barbara.herrmann@kulturforumsteinfurt.de. Hier erfahren die Mitmachenden wie und wo sie die Stoffe erhalten können.

Noch keine Entscheidung über Erlebnisfahrt

Verfasst von R.Menebröcker, Dienstag, 17. März 2020, 11:54 Uhr in Allgemein.

Aufgrund der aktuellen Situation mit der Coronainfektion in Deutschland geben die Organisatoren der vom 8. bs 11. August  geplanten Fahrt in den Schwarzwald folgende Hinweise zur geplanten Erlebnisfahrt:

„Für die Fahrt liegen mehr Anmeldungen vor, als Plätze zur Verfügung stehen. Wir werden aktuell aber keine Reisezusagen versenden. Eine Anzahlung des Reisepreises wird auch nicht gefordert. Sobald sich die Situation verbessert und überschaubar wird, melden wir uns wieder bei den angemeldeten Teilnehmern“, teilt Hermann Lindhof mit.

„Alle bisherigen Buchungen für Hotel und Programm anlässlich der Fahrt sind derzeit noch stornierbar. Es werden dem Heimatverein keine Kosten entstehen. Eine Entscheidung, ob die Fahrt durchgeführt wird, werden wir treffen, wenn die Situation es zulässt. Aufgrund der sich täglich ändernden Nachrichten ist dies vielleicht auch erst relativ kurzfristig im Juni/Juli möglich“, so Lindhof weiter.

Versammlungen abgesagt

Verfasst von R.Menebröcker, Mittwoch, 11. März 2020, 23:11 Uhr in Allgemein.

Die für den 18. März (Mittwoch) ab 19 Uhr geplante Sitzung des Vorstandes und Beirates des Heimatvereins in der Niedermühle fällt aus. „Wir tragen so dazu bei, niemanden gesundheitlich unnötig zu gefährden und warten jetzt erst einmal die Entwicklungen ab“ so die Vorsitzende Dr. Barbara Herrmann. Die für den 19. März geplante Mitgliederversammlung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.  Angesichts der Corona-Pandemie teilt die Steinfurter Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer dazu mit: „Ich bitte Sie, alle nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen Ihres Verantwortungsbereiches der Monate März und April abzusagen. Inwieweit weitere Veranstaltungen der Folgemonate abzusagen sind, wird nach einer Lageeinschätzung zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.“


 

Genuss pur bei Teepe

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 1. März 2020, 15:25 Uhr in Allgemein.

Genuss pur mit schmack- und herzhaften Buchweizenpfannekuchen im Landgasthof Teepe

Text und Fotos Günther Hilgemann

Genuss pur für die Freunde der Heimatvereine Burgsteinfurt und Horstmar beim traditionellen Buchweizenpfannekuchenessen. Vor fast 60 Jahren schlug 1962 die Geburtsstunde des Buchweizenpfannekuchenessens im Landgasthof Teepe. Ursprünglich war Buchweizen bis ins 18. Jahrhundert ein klassisches Arme-Leute-Essen. Erst nach dem Krieg wurde der Wert des Buchweizens als wertvolles Nahrungsmittel mit viel Eiweiß und Stärke erkannt. 1999 wurde das Pseudo-Getreide, das botanisch zur Familie der Knöterichgewächse zählt, sogar als „Arzneipflanze des Jahres“ geadelt.

Heute zaubert die Küche bei Teepe Pfannekuchensorten mit Speck, Zwiebeln oder Äpfeln auf den Tisch. Dazu wird Bauernstuten und Schwarzbrot gereicht. Heimatvereinsvorsitzende Barbara Dr. Barbara Herrmann begrüßte rund 50 erwartungsvolle Gäste.

Burgtheaterdirektor Erwin Schröder erläutert vor den Heimatfreunden beim Buchweizenpfannekuchenessen das mit Spannung erwartete Marionettentheaterstück „Der Korn und die Kräuterhexe“.

Nach dem kulinarischen Genuss wurden dann die Stühle rund um die Theaterbühne gerückt. Julia und Erwin Schröder haben bereits bei verschiedenen Aufführungen in Burgsteinfurt mit ihren selbsterdachten Marionettentheaterstücken für viel Aufmerksamkeit gesorgt. In klassische Rokokotracht gekleidet erläuterten die beiden Protagonisten zunächst die Geschichte vom Korn und der Kräuterhexe. Und dann hob sich der Vorhang. Der Graf, die Schlossmüllerin, der Wolfsjunge, die Kräuterhexe und die Schnapsbrennerin Sallandt spannen in prachtvollen, selbstgeschneiderten Gewändern eine intrigenreiche Geschichte um die Vergabe von Schanklizenzen, Zauberelixieren, amourösen Avancen und Feuersbrünsten. Am Schluss hatte sich der lebensfrohe Graf mit dem überdosierten Liebestrank selbst zur Strecke gebracht. Gespickt war die Geschichte mit aktuellem Lokalkolorit, dem sogar anwesende Gäste „zum Opfer“ fielen. „Herzerfrischend“, wie eine Zuhörerin treffend bemerkte. Der herzliche Applaus für die Schröders bewies, dass sie mit ihrem Stück einen Volltreffer gelandet hatten.

Vortrag "Lazarettstadt Burgsteinfurt" fällt aus

Verfasst von R.Menebröcker, Sonntag, 1. März 2020, 15:15 Uhr in Allgemein.

Der im Jahresheft für den 3. März (Dienstag) angekündigte Vortrag in der Niedermühle zum Thema „Burgsteinfurt als Lazarettstadt” muss ausfallen, da der Referent krank ist. Der Vortrag soll am 22. September (Dienstag) nachgeholt werden.


 

Rückblick und Vorschau beim Frauentreff

Verfasst von R.Menebröcker, Montag, 24. Februar 2020, 16:00 Uhr in Allgemein.

Die Frauengruppe des Heimatvereins lädt am 2. März (Montag) um 14:45 Uhr in die Niedermühle ein. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken mit leckerem Rosinenbrot wird Marlene Hilgemann einen Rückblick auf  die Aktivitäten des vergangenen Jahres und eine Vorschau auf die aktuellen Planungen geben. Die Frauen werden gebeten, Kaffeegeschirr und ein Tafelmesser mitzubringen.

Filmabend zur Weimarer Republik

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 22. Februar 2020, 17:48 Uhr in Allgemein.

Der Heimatverein und das Kulturforum boten den geeigneten Rahmen für den Filmvortrag über die Weimarer Republik, die Deutschlands erste Demokratie und zugleich voller Gegensätze war. Politische Aufbrüche, soziale und kulturelle Fortschritte standen auf der einen Seite sozialen Konflikten und extremer Gewalt gegenüber. Auf Basis von historischen Filmaufnahmen, die aus einer Vielzahl von Archiven zusammengetragen wurden, gaben dem Film einen lebendigen Einblick in die Zeit von 1918 - 1933. Historiker und Geologen aus ganz NRW stellen in Interviews die Ereignisse und Entwicklungen in den historischen Kontext und verdeutlichen die weitreichenden Auswirkungen bis in die heutige Zeit.

Projekt "Dritter Ort" nimmt Fahrt auf

Verfasst von R.Menebröcker, Samstag, 22. Februar 2020, 17:30 Uhr in Allgemein.

Präsentierten das Burgsteinfurter Projekt in Dortmund u.a. Klaus Kaiser (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft - 2. v.r.): Baudezernent Hans Schröder, Dr. Peter Krevert und Dr. Barbara Herrmann. Foto: VHS.

In der ehemaligen alten jüdischen Schule in Burgsteinfurt soll ein gemeinsamer Ort des kulturellen Lernens entstehen, der gleichzeitig als Bindeglied umliegender Kulturangebote fungieren soll. Eine vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW eingesetzte Jury hat die gute Vernetzung vor Ort und den historischen Zusammenhang hervorgehoben und zur Konzeptentwicklung 50 000 Euro bewilligt.

Unter Federführung des Ministeriums gehören der Jury unter anderem an:  Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Juryvorsitz), Claus Hamacher, Beigeordneter beim Städte- und Gemeindebund, Claudia Hollstein, Referentin im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Harald Pilzer, bis 2017 Vorsitzender des Verbands der Bibliotheken NRW, Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, bis 2017 Mitglied des Landtags NRW, Harriet Völker, Programmreferentin TRAFO (Programm der Kulturstiftung des Bundes zu Transformation von Kultureinrichtungen im ländlichen Raum).

 Zu einer Ideenschmiede hatten sich am 13. Februar Vertreter von mehr als 18 Steinfurter Organisationen in ehemaligen Behördenhaus an der Hohen Schule getroffen, am 19. Februar stellten der Steinfurter Baudezernent Hans Schröder und die HV-Vorsitzende Dr. Barbara Herrmann das Projekt in Dortmund vor. „Wir wollen mit der ehemaligen jüdischen Schule keine neue Gedenkstätte schaffen, sondern den geschichtsträchtigen Ort neu beleben“, so Herrmann.

Das Projekt will zu neuen Kooperationen anregen und auch junge Leute einbeziehen. Einbezogen in die Planung wird auch der Garten der Hohen Schule, der ein Begegnungsort zum Verweilen, Mitmachen, Neu-Entdecken und Lernen werden soll.

Dritte Orte sind Plätze des Zusammentreffens und bieten Menschen die Möglichkeit der Begegnung mit Kunst und Kultur in ländlichen Räumen. Deswegen fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Konzeptentwicklung und -umsetzung für solche Orte der Begegnung.

Das neue Förderprogramm hat eine Laufzeit von 2019 bis 2023 und ist aufgeteilt in zwei Förderphasen:

  • Förderphase 1: Entwicklung von Konzepten für die (Weiter-)Entwicklung einer Kultureinrichtung zu einem "Dritten Ort" (Laufzeit 10/2019 bis 09/2020)
  • Förderphase 2: Umsetzung von Konzepten "Dritter Orte" (Laufzeit 02/2021 bis 12/2023)

Für die Jahre 2019 bis 2023 sind, vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch den Haushaltsgesetzgeber, Fördermittel in Höhe von rund 10 Mio. Euro eingeplant.

17 Vorhaben erhielten in der ersten Phase des Förderprogramms eine Konzeptförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, darunter auch das gemeinsame Projekt des Heimatvereins mit Dampfross e.V.. Jetzt bleibt abzuwarten, ob auch Mittel der Förderphase 2 bewilligt werden.


 

Jahresfahrt in den Schwarzwald

Verfasst von R.Menebröcker, Donnerstag, 20. Februar 2020, 11:21 Uhr in Allgemein.

Ab 2. März anmelden

Die Erlebnisfahrt des Heimatvereins im Sommer 2020 führt diesmal in den Schwarzwald. Die Vorbereitungen für die große Fahrt vom 8. bis 11. August 2020 in den mittleren Schwarzwald durch die Familien Lindhof und Helker sind abgeschlossen. 

Für die Übernachtung wurde ein Drei-Sterne- Hotel mit Wellnessabteilung und Schwimmbad gefunden. Von dort aus geht es dann an zwei Tagen auf große Besichtigungs- und Erkundungsfahrt.

Am ersten Tag führt die Route vorbei an der weltgrößten Kuckucksuhr durch den mittleren Schwarzwald und durch das bekannte Glottertal zu einem Abstecher und Aufenthalt in Freiburg. Der zweite Tag beginnt mit einer Fahrt über die Schwarzwaldhöhenstraße in die faszinierende Fachwerkstadt Gengenbach (Foto). Ein erfahrener Reiseleiter steht als Begleiter zur Verfügung. Für die Hin- und Rückfahrt wurden ebenfalls interessante Ziele ausgewählt.

Verbindliche Anmeldungen mit anschließender Zahlung des Reisepreises für diese Fahrt können ab dem 2. März persönlich im Provinzial-Büro Lindhof-Kolthoff, Wilhelmsplatz, oder unter der Telefon-Nr. 02551-14920 zu den Öffnungszeiten erfolgen.

Der Reisepreis inklusive erweiterter Halbpension liegt bei etwa 350 Euro pro Person,  Einzelzimmer stehen nur begrenzt zur Verfügung (Zuschlag 30 Euro).

Nach der Anmeldung gibt es weitere ausführliche Informationen.