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Aktivitäten

Judengeschichte bleibt lebendig

Schon seit mehr als 10 Jahren ist Dr. Willi Feld (Bild) ständiger Gast beim Heimatverein Burgsteinfurt, wenn es gilt, immer wieder aus der Burgsteinfurter Geschichte zu berichten. Als ausgezeichneter Kenner der jüdischen Geschichte wird er diesmal „Zwei wahre Begebenheiten aus der Burgsteinfurter Vergangenheit“ behandeln.

Einmal geht es um Hermann Emanuel, den letzten Kantor und Lehrer an der Synagoge in Burgsteinfurt. Dr. Feld hat angekündigt in Ergänzung zu seinem Buch „Lebensbilder“ viele neue Erkenntnisse über Emanuel bringen zu wollen.

In seiner zweiten Geschichte steht der Burgsteinfurter Jude Horst Buchheimer, alias Piet, alias Zwy Safra im Mittelpunkt des Geschehens. Er hatte sich von 1941 – 1945 einer Widerstandsgruppe in Holland angeschlossen, die gegen die deutschen Besatzer kämpfte. Wie es dazu kam und um welche Gruppe es sich dabei handelte, wird im Laufe des Vortrags beantwortet.

Die Veranstaltung findet am 23. Oktober (Dienstag) Woche um 19 Uhr in der Niedermühle statt. Sie ist für Mitglieder des Heimatvereins kostenfrei, während für alle übrigen Teilnehmer die Kursgebühr des Kulturforums von sechs Euro anfällt.